Hitzesommer stellt Storchenpaare vor Herausforderung

Hamburg - Die Brutsaison für Störche in Hamburg war auf den ersten Blick erfolgreich: Mit 67 Jungstörchen von 28 Paaren ist das gute Vorjahresergebnis noch übertroffen worden.

Ein Storch (links) und ein Jungstorch stehen im Stadtteil Kirchwerder auf einem Horst.
Ein Storch (links) und ein Jungstorch stehen im Stadtteil Kirchwerder auf einem Horst.  © DPA

2018 hatten nach Angaben des Naturschutzbundes 23 Paare 59 junge Störche aufgezogen.

"Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr auch neue Brutpaare hatten, die vier Storchennester zum ersten Mal besetzt haben", sagte der Storchenexperte des Nabu, Jürgen Pelch, am Mittwoch.

Die diesjährige Brutsaison hatte früh begonnen. Der erste Weißstorch kam bereits im Februar aus seinem Winterquartier zurück und bezog sein Nest am Kirchwerder Hausdeich.

33 Paare begannen zu brüten - fünf blieben erfolglos. "Ein Grund für die Brutabbrüche könnte das knappe Nahrungsangebot gewesen sein", teilte der Nabu mit.

Durch den Hitzesommer im vergangenen Jahr gebe es derzeit wenig Amphibien, auch Insekten würden immer weniger.

"Deshalb füttern die Storcheneltern in diesem Sommer vor allem Feldmäuse und Regenwürmer."

Der Sommer hat viele Storcheneltern vor eine Herausforderung gestellt.
Der Sommer hat viele Storcheneltern vor eine Herausforderung gestellt.  © DPA

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