Bestialischer Mord an Maria (†18) auf Ferieninsel: Verteidiger geht in Revision

Stralsund - Auf der Urlaubsinsel Usedom wurde die schwangere Maria aus Zinnowitz umgebracht – eiskalt und aus purer Mordlust. Die Strafen, die das Landgericht Stralsund am Freitag verhängte, fielen entsprechend hart aus. Nun hat der Pflichtverteidiger von Niko G. (21), einem der beiden Täter, Revision eingelegt.

Der 19-jähriger Angeklagte (l) zeigt im Gerichtssaal im Landgericht den Mittelfinger.
Der 19-jähriger Angeklagte (l) zeigt im Gerichtssaal im Landgericht den Mittelfinger.  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Das erfuhr der "Nordkurier" auf Anfrage bei Kai Kingmüller, Vorsitzender Richter am Landgericht Stralsund.

Demnach sei am Dienstag die Revision des Pflichtverteidigers eingegangen, heißt es in dem Bericht der Zeitung.

Nun liegt des in den Händen des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe zu entscheiden, "ob das Urteil der Großen Jugendkammer am Landgericht Stralsund gegen Niko G. Bestand hat oder nicht", so das Blatt weiter.

Das Landgericht Stralsund hatte für Niko. G. eine lebenslange Haftstrafe verhangen. Für den 19 Jahre alte Haupttäter Nicolas K. wurde die Unterbringung im Maßregelvollzug in einer Psychiatrie angeordnet. Zusätzlich wurde er zu einer zwölfjährigen Jugendhaftstrafe verurteilt.

Der 19-jährige Angeklagte (l) und der 21-jährige Angeklagte (3.v.l.) sitzten im Gerichtssaal im Landgericht neben ihren Anwälten.
Der 19-jährige Angeklagte (l) und der 21-jährige Angeklagte (3.v.l.) sitzten im Gerichtssaal im Landgericht neben ihren Anwälten.  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa -

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