Polizei sichert Pannen-Lkw, Transporter knallt auf Einsatzwagen: A8 gesperrt

Ulm - Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen auf der Autobahn 8 zwischen Kirchheim Ost und Aichelberg in Richtung München. Derzeit ist die A8 gesperrt.

Die Feuerwehr bei den Aufräumarbeiten am Dienstagmorgen.
Die Feuerwehr bei den Aufräumarbeiten am Dienstagmorgen.  © SDMG / Kohls

Der Streifenwagen sicherte einen Lastwagen, der auf der linken Spur eine Panne hatte, als ein Transporter auf den Streifenwagen auffuhr, teilt ein Polizeisprecher auf Anfrage von TAG24 mit.

Mindestens eine Person wurde demnach schwer verletzt, möglicherweise gibt es weitere Leichtverletzte.

Die zwei Beamten wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

Wie genau es zu dem Unfall kam ist derzeit noch unklar.

Die A8 wurde gesperrt. Der Verkehr wird vor der Unfallstelle abgeleitet. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

Update: 13.41 Uhr

Neue Details zum Unfall

Der Transporter fuhr auf das Polizeiauto auf der Autobahn 8 auf.
Der Transporter fuhr auf das Polizeiauto auf der Autobahn 8 auf.

Nun hat die Polizei weitere Details zum Unfallhergang mitgeteilt.

Demnach blieb kurz nach 8 Uhr ein Lastwagen auf der A8 nach einer Panne liegen. Das Fahrzeug stand auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München. Der Fahrer verständigte sofort die Polizei und bat um Hilfe.

"Eine Streife der Polizei war wenige Minuten später da und stellte das Auto mit Blaulicht auf dem linken Fahrstreifen ab", so die Beamten. So sollte der Verkehr gewarnt werden. Das erkannte der Fahrer eines Kleinbusses offenbar zu spät. Der 48-Jährige fuhr ungebremst auf den Streifenwagen.

Die Polizisten hatten zu dieser Zeit das Auto längst verlassen. Im Kleinbus erlitten vier Personen schwere Verletzungen. Drei davon waren nicht angegurtet. Sie wurden lebensgefährlich verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Krankenhäuser.

Bis zur Bergung der Fahrzeuge war die Autobahn für Stunden gesperrt. Deshalb bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Update: 15.51 Uhr

Frauen waren nicht angeschnallt

Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich bei den drei lebensgefährlich Verletzten um Frauen im Alter von 33, 54 und 64 Jahren, die allesamt nicht angeschnallt waren.

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