Geldtransporteure im Streik: Heute wird der Zaster knapp

Leipzig/Berlin - Klingt wie ein schlechter Witz, ist es aber nicht: Das Geld könnte knapp werden! Zumindest zeitweilig. Weil die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch mit Warnstreiks Druck macht für die laufende Tarifrunde der Geld- und Wert-Branche, fehlt vielerorts Bares!

Geht es nach ver.di, bleiben Geldtransporter am Mittwoch in den Depots. (Symbolbild)
Geht es nach ver.di, bleiben Geldtransporter am Mittwoch in den Depots. (Symbolbild)  © imago/Jens Koehler

Laut ver.di ist mit erheblichen Störungen zu rechnen. Geldautomaten, die nach dem Jahreswechsel vielfach leer sind, würden nicht neu befüllt.

Die Tarifverhandlungen werden am Donnerstag und Freitag im hessischen Bad Nauheim fortgesetzt. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro jährlich beziehungsweise eine Gehaltserhöhung von 250 € pro Monat sowie die Angleichung der Gehälter in den neuen Ländern bei einer Laufzeit von zwei Jahren.

Außerdem soll eine Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages für die Branche erreicht werden. Laut ver.di verdienen Geldzähler und Geldtransportfahrer im Osten 1800 bis 2400 € brutto/Monat.

Die Gewerkschaft fordert mehr Geld für Mitarbeiter der Geld- und Wertbranche. (Symbolbild)
Die Gewerkschaft fordert mehr Geld für Mitarbeiter der Geld- und Wertbranche. (Symbolbild)  © DPA

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