Streit in Dresdner Straßenbahnen: Polizei am Wochenende stark beschäftigt

Dresden - Am Wochenende wurden in den Verkehrsmitteln der DVB mehrere Streitigkeiten ausgetragen. Allein in der Nacht zum vergangenen Samstag eskalierten zwei Straßenbahnfahrten.

Erster Fall: Afrikanerin in Straßenbahn beleidigt

Eine Straßenbahn der DVB fährt in die Haltestelle am Hauptbahnhof ein (Symbolbild).
Eine Straßenbahn der DVB fährt in die Haltestelle am Hauptbahnhof ein (Symbolbild).  © dpa/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild

Gerade, als die Nacht am Freitag begann, wurde eine 18-jährige aus Nigeria stammende Frau in der Straßenbahnlinie 7 beleidigt.

Als die Bahn gegen 21.40 Uhr auf der Kesselsdorfer Straße in Löbtau fuhr, kam eine 42-jährige Deutsche zu der jungen nigerianischen Frau und beleidigte sie. Der Hintergrund: die Herkunft der Frau.

Die 18-Jährige versuchte deshalb, einen anderen Platz in der Bahn einzunehmen und der 42-Jährigen aus dem Weg zu gehen. Doch die Ältere verfolgte sie.

In einer Auseinandersetzung wurde die deutsche Frau anschließend leicht verletzt.

Nun ermittelt der Staatsschutz wegen Beleidigung und Körperverletzung. Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Dresden zu melden (0351/4832233).

Zweiter Fall: 23-Jähriger nahe Bahnhof Mitte geschlagen

Zu einem weiteren Einsatz mussten Beamte der Dresdner Polizei später in der Nacht ausrücken. Gegen 4.30 Uhr am Samstagmorgen wurde nämlich ein 23-jähriger Mann in einer Straßenbahn der Linie 6 geschlagen.

Er begann seine Fahrt in Löbtau und fuhr in Richtung Innenstadt. Ungefähr an der Haltestelle "Bahnhof Mitte" soll der 23-Jährige jedoch in einen Streit mit zwei anderen Männern geraten sein. Worum es bei dem Streit ging, ist unklar.

Die unbekannten Täter schlugen dabei den 23-Jährigen. Er wurde dabei leicht verletzt.

Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf.

Die Polizei ermittelt nun in den beiden Fällen. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt nun in den beiden Fällen. (Symbolbild)  © dpa/Jan Woitas

Titelfoto: dpa/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild

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