Blutiges Ende: Streit zwischen Mitbewohnern eskaliert

Hamburg - Ein Streit zwischen zwei Männern in einer Asylunterkunft hat am Sonntag ein blutiges Ende genommen.

Der 20-Jährige soll zweimal auf seinen Mitbewohner eingestochen haben (Symbolbild).
Der 20-Jährige soll zweimal auf seinen Mitbewohner eingestochen haben (Symbolbild).  © dpa/123RF

Wie die Polizei mitteilte, wurde in Hamburg-Billwerder ein 20-Jähriger festgenommen, der auf seinen 29-jährigen Mitbewohner eingestochen haben soll.

Die Männer waren bereits am Sonntagmorgen in der Unterkunft in einen Streit geraten. Dabei griff der Jüngere wohl zu einem Küchenmesser und stach zweimal auf seinen Kontrahenten ein.

Die beiden konnten letztlich von Zeugen getrennt werden. Der Geschädigte flüchtete nach Abbinden der Verletzung aus der Wohnung und alarmierte die Polizei.

Er erlitt tiefe Schnittverletzungen am Unterarm sowie Verletzungen an Brust und Hals und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 20-jährige Afghane meldete sich später selbst bei der Polizei. Er wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Titelfoto: dpa/123RF


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0