Streit nach dem Erbe – so vermeidet Ihr ihn

Deutschland – Es ist traurig, sich von einem Familienmitglied verabschieden zu müssen, doch ebenso traurig ist es, wenn mit anderen Erben ein Streit beginnt. Leider geschieht das in viel mehr Erbfällen, als Sie sich vorstellen können. Oft sind es ältere Familienmitglieder, die zuerst gehen. 

Sie haben die Familie zusammengehalten und alle haben sich um ihretwillen vertragen. Das fällt nun weg. 

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Warum streiten sich Erben so häufig?

Gibt es mehrere Erben, dann bilden diese eine sogenannte Erbengemeinschaft. Sie sind eine Einheit, die auch gemeinsam entscheiden muss. Wurde etwa ein Haus vererbt, dann können nur alle zusammen bestimmen, was damit passieren soll. 

Behalten, vermieten oder verkaufen? Wenn nur ein Teil der Erbengemeinschaft eine abweichende Meinung hat, dann können auch die anderen nichts machen. 

Streit ist vorprogrammiert, denn Menschen müssen sich einigen, die durch den Tod des Familienmitglieds sehr emotional sind und sich manchmal auch unter normalen Umständen mit den anderen Erben nicht gut verstehen.

Jeder Mensch hat andere Strategien, um mit Schicksalsschlägen umzugehen, jeder hat andere Werte und Ansichten. Das ist normalerweise auch kein Problem, denn jeder entscheidet einfach in seinem Leben, wie er oder sie es möchte. 

Als Erbengemeinschaft ist eine gemeinsame Entscheidungsfindung allerdings unabdingbar und hier lauert großes Konfliktpotenzial. Doch es gibt eine Lösung: Mithilfe von Unternehmen, wie Deutsches Erbenzentrum, kann die Auflösung einer Erbengemeinschaft umgesetzt werden.

Lieber die Erbengemeinschaft auflösen anstatt sich für immer zu streiten

Die Belastung durch den Streit ums Erbe kann unglaublich belastend sein. In der Regel können sich alle Erben sicher sein: Der Verstorbene würde es ebenfalls schlimm finden, wenn er oder sie diesen Streit miterleben müsste. Wer sich nicht einigen kann, für den besteht die Möglichkeit, die Gemeinschaft aufzulösen. 

Eine Teilversteigerung ist eine Lösung, doch sie dauert lange und ist oft mit einer Klage verbunden. Dadurch eskaliert der Konflikt erst recht und es entstehen hohe Anwaltskosten.

Einer der Erben kann jedoch auch seinen Erbteil verkaufen. Dann tritt ein Investor an seine Stelle, der keinerlei emotionale Interessen hat, sondern einfach rational entscheidet. In vielen Fällen ist es dadurch möglich, dass wieder Frieden einkehrt und sich geeinigt wird. Natürlich kommt ein gewisser Abschlag zustande, denn die ganze Aktion muss finanziert werden.

Wer sein Erbteil verkauft, um den Frieden zu bewahren, der lernt eine der wichtigsten Lektionen: loslassen. Das ist es, was den meisten Erben schwerfällt und was eine Einigung verhindert. 

Einer ist schneller bereit, sich mit der Lage abzufinden, andere brauchen weitaus länger dafür und verurteilen den anderen eventuell. Beim Erben geht es immer auch um moralische Fragen, es hängen viele Erinnerungen am Erbe und uralte Konflikte kochen wieder hoch.

Wer sich einigen möchte, der sollte eine professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Es ist vielleicht nur ein kleiner Trost, doch sehr viele Erben geraten in Streit, wenn sie eine Erbengemeinschaft bilden. Mit Unterstützung kann es gelingen, den Frieden wieder herzustellen.

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