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Macht dieser Stein Nickern zu einem Nazi-Wallfahrtsort?

Der Obelisk in Nickern erhitzt weiter die Gemüter. Noch ist im Streit um die Aufschrift keine Einigung in Sicht. 

Von Dirk Hein

Das Streitobjekt wird immer häufiger zum Ziel rechter Demos - wie hier am 12. februar.
Das Streitobjekt wird immer häufiger zum Ziel rechter Demos - wie hier am 12. februar.

Dresden - Über keine Stadtratsentscheidung wird aktuell so emotional diskutiert wie über das Kriegerdenkmal in Nickern.

Weil der Obelisk zum Nazi-Wallfahrtsort zu werden droht, soll eine Inschrift ergänzt werden.

Rückblick: Zuletzt am 12. Februar zogen Hunderte Nazis durch Prohlis zu dem Gedenkstein. Dort steht an einem Obelisk der Spruch: „Wir gedenken der Opfer des anglo-amerikanischen Bombenterrors“. Angebracht wurde der zwar von ehemals Verfolgten des NS-Regimes, heute weiß das aber kaum noch jemand.

Auf Antrag von Linken, Grünen und SPD soll die Inschrift umgestaltet oder ergänzt werden. Im zuständigen Ortsbeirat wurde die Ratsmehrheit dafür ausgebuht.

Zuletzt gab es im September eine Demo vor dem Rathaus.

Historiker Justus H. Ulbricht (62) spricht sich für eine zusätzliche Erklärung am Nickerner Obelisken aus.
Historiker Justus H. Ulbricht (62) spricht sich für eine zusätzliche Erklärung am Nickerner Obelisken aus.

Der Antrag wurde mittlerweile entschärft. Nun soll „das Areal so gestaltet werden, dass sowohl die Erinnerung an die Toten der beiden Weltkriege als auch die kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen“ möglich wird.

Dennoch wird weiter gestritten. Im Stadtrat am Donnerstag waren PEGIDA-Sympathisanten vor Ort. Doch warum ist dieser Konflikt so emotional?

„Der Streit um eine Änderung solcher Inschriften ist kein Dresdner Phänomen, er wird hier aber wegen des 13. Februars emotionaler geführt“, erklärt Historiker und Kriegsgräberexperte Justus H. Ulbricht (62). Obendrauf kämen menschliche Abwehrreflexe gegen Neues.

„Vielmals sind die Dorfgemeinschaften allergisch gegen jede Form von Veränderung. Was schon immer so war, soll nicht von Parteien verändert werden.“

Schilder mit ähnlichen Formulierungen gab es übrigens in vielen Städten der DDR. „Es war der Versuch, Kriegsverbrechen nach Westen auszulagern“, so Historiker Ulbricht.

Das sagt der Stadtrat

Auch PEGIDA-Frontmann Siegfried Däbritz war am Donnerstag als Zuschauer im Stadtrat.
Auch PEGIDA-Frontmann Siegfried Däbritz war am Donnerstag als Zuschauer im Stadtrat.

Auch im Stadtrat wurde der Gedenk-Obelisk am Donnerstag diskutiert.

Grünen-Chef Thomas Löser sagte: „Wir möchten nicht, dass ein neuer Gedenkort für Nazis entsteht.“ An dem Stein soll laut Löser nicht herum gemeißelt werden, aber ein zeitgemäßer Umgang gefunden werden.

SPD-Fraktionschef Christian Avenarius betonte: „Es geht nicht darum das Grauen und das Leid in Abrede zu stellen.“ Aber ein offener und kritischer Diskurs sei dringend notwendig.

Die FDP/FB hinterfragte, ob nun jeder Dresdner Gedenkstein überprüft werden muss. Denkmäler sollten laut FDP/FB im Kontext ihrer Zeit verstanden werden.

Die CDU sieht den Stein als Denkanstoß und als Denkmal einer Zeit.

Die rot-rot-grüne Mehrheit stimmte mit 35:28 Stimmen dafür, das Umfeld des Obelisken anzupassen. Die AG 13. Februar ist nun für Vorschläge zuständig.

Mal kurz nachdenken

Dirk Hein, TAG24-Redakteur.
Dirk Hein, TAG24-Redakteur.

Ein Kommentar von Dirk Hein

Als ich mich vor Monaten zum ersten Mal mit dem Obelisk in Nickern beschäftigt habe, war ich überrascht, wie viel Geschichte in so einem Stück Stein stecken kann:

Ursprünglich wurde das „Kriegerdenkmal“ für im Ersten Weltkrieg gefallene Soldaten aufgestellt.

Nach 1945 erfolgte dann die Umdeutung als Denkmal für die Opfer des „anglo-amerikanischen Bombenterrors“ schlicht in der Absicht, dem „guten“ sowjetischen Antifaschismus den „bösen“ westlichen Kapitalismus gegenüberzustellen.

Später übernahmen Rechte die Fokussierung auf die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Der von Antifaschisten beschriftete Gedenk-Obelisk wurde immer mehr zum Wallfahrtsort kruder rechter Ideologien.

All das auf einer Tafel neben dem Gedenkstein zu erklären hat schlicht und einfach Sinn. Jeder, der das liest, ist nachher schlauer als vorher. Ebenso klar muss aber sein, dass nicht einfach die alte Gedenktafel entfernt und eine neue, unkritische angebracht werden kann. Das wäre gegen den Denkmalschutz gerichtet. Zudem würden dieselben Fehler wie nach 1945 noch mal begangen.

Denkt man darüber mal kurz nach, kann der Streit über den Obelisk normalerweise schnell wieder vom Tisch. Doch was ist in Dresden schon normal ...

Fotos: Holm Röhner, Ove Landgraf, Holm Helis, dpa/Arno Burgi

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