Streit um Mittelsachsens Pannenbahn geht weiter

Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (51, SPD) will den VMS zur Rede 
stellen.
Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (51, SPD) will den VMS zur Rede stellen.  © Falk Bernhardt

Hainichen - Mittelsachsen schäumt wegen der Pannenserie beim Citylink. Die neuen Trams sollen erst ab Sommer nach Hainichen rollen.

"Seit über einem halben Jahr sollte alles seinen Gang gehen, statt dessen nur Pleiten, Pech und Pannen“, schimpft Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (51, SPD). Er will VMS-Chef Harald Neuhaus (59) zur Rede stellen. "Die Pannenserie wird zur Lachnummer“, so auch Kreisrat Sebastian Walter (27, Grüne).

Grund des Ärgers: Von der Pannenserie ist nur die Linie C15 betroffen. Nach Burgstädt (C13) und Mittweida (C14) rollen die neuen Citylink-Bahnen.

Der VMS weist die Kritik zurück: "Die Umläufe der Linien C13 und C14 sind miteinander verknüpft. Drei Fahrzeuge sind gleichzeitig auf beiden Linien unterwegs und fahren abwechselnd von Chemnitz nach Burgstädt und Mittweida.“

Auf der Strecke C15 wären mehr Fahrzeuge erforderlich. Die sind jedoch in der Werkstatt. ie acht neuen Citylink-Bahnen hatten rund 42 Millionen Euro gekostet.

Ab Juni sollen sie nun endlich auf allen Strecken rollen.

Grünen-Kreisrat Sebastian Walter (27) fürchtet, der VMS wird zur 
Lachnummer.
Grünen-Kreisrat Sebastian Walter (27) fürchtet, der VMS wird zur Lachnummer.  © Robert Ladner
Die Pannenbahn: Aus Mittelsachsen hagelt es Kritik am CityLink des VMS. Der 
kommt nicht so recht ins Rollen.
Die Pannenbahn: Aus Mittelsachsen hagelt es Kritik am CityLink des VMS. Der kommt nicht so recht ins Rollen.  © Sven Gleisberg

Titelfoto: Sven Gleisberg


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