Streitendes Paar zwingt Polizei zu ungewöhnlichem Transportmittel

Einige Hundert Meter mussten die Beamten mit dem geliehen Tretboot zurücklegen. (Symbolbild)
Einige Hundert Meter mussten die Beamten mit dem geliehen Tretboot zurücklegen. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Potsdam/Neu Fahrland - Kurioser Einsatz für die Potsdamer Polizisten: Am späten Samstagvormittag werden diese alarmiert, weil die Schreie eine 22-jährigen Frau über das Wasser hallen. Doch wie kommt der Beamte ohne nass zu werden zur Frau in Not? Er improvisiert!

Wie die Märkische Allgemeine berichtet, stritt ein Paar lautstark auf einer Landzunge zwischen dem Lehnitzsee und dem Jungfernsee im Potsdamer Ortsteil Neu Fahrland. Dies haben Ohrenzeugen wahrgenommen und dachten an eine ernsthafte Bedrohungslage, somit zögerten sie nicht, die Polizei zu rufen.

Diese traf auch rasch am Ort ein, doch um die streitenden Personen zu erreichen, mussten die Beamten trocken über das Wasser gelangen. Eine Neu-Fahrländerin half prompt mit ihrem Tretboot aus, damit schipperten die Polizisten so schnell wie die Ausdauer es zuließ über den See zur Landzunge und damit zum Pärchen.

Kaum am Ufer angekommen, stellten die Beamten auch leichte körperliche Verletzungen bei der 22-Jährigen fest. Sie wurde mit einem Krankenwagen in eine Potsdamer Klinik gebracht. Der 29-jährige Freund gab unterdessen an, dass er sie nur vor sich selbst habe beschützen wollen und es deswegen zu einer Körperverletzung kam.

Den genauen Streitgrund ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt weiter in diesem Fall.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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