Er schnitt ihr die Kehle durch: Student gesteht Mord an Kommilitonin

Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes war vor Ort.
Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes war vor Ort.

Nordhausen - Es ist ein grausames Verbrechen, was sich im August des vergangenen Jahres in einer Nordhäuser Studenten-Wohnung abgespielt hat. Ein 26-Jähriger Student soll hier einer Kommilitonin die Kehle durchgeschnitten haben. (TAG24berichtete)

Nun hat die Staatsanwaltschaft nach einem Bericht des MDR Anklage wegen Mordes gegen den Studenten erhoben.

Der 26-Jährige, der aus Niedersachsen stammt, soll sich in seine Kommilitonin verliebt haben, diese erwiderte seine Gefühle aber nicht, bestand auf eine Freundschaft. Um sie aber dennoch für sich zu begeistern, gaukelte er ihr vor, der Chef des Katastrophenschutz in Erfurt zu sein und versprach ihr die Stelle als Personalchefin.

Er bat sie zu sich in seine Nordhäuser Wohnung, die Frau folgte der Aufforderung in dem Glauben, am nächsten Tag in Bonn einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben.

In der Nacht habe der Mann realisiert, dass sein Lügengebilde am nächsten Morgen zusammenbrechen würde und die 22-Jährige sich für immer von ihm abwenden würde. Also griff er zum Jagdmesser und schnitt der Frau die Kehle durch. Danach versuchte er sich die Pulsader aufzuschneiden. Als das nicht gelang, rief er den Notruf und gab die Tat sofort zu.

Beamten nahmen den Mann in der Wohnung fest, seit August sitzt er in Untersuchungshaft, bekommt nun seinen Prozess. Ob der Mann zum Tatzeitpunkt schuldfähig war, soll ein forensisch-psychiatrisches Gutachten klären, das in Auftrag gegeben wurde.


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