Stress, Depressionen, Zeitdruck: Immer mehr Studenten müssen zum Psychologen!

Viele Studenten nutzen inzwischen die psychologischen Beratungen der TU 
Chemnitz.
Viele Studenten nutzen inzwischen die psychologischen Beratungen der TU Chemnitz.  © Dirk Hanus

Chemnitz - In einem Monat beginnt die Prüfungszeit: Viel Stress für unsere Studenten, der sich auch ganz schnell auf die Psyche legen kann.

Die Nachfrage nach psychologischen Beratungen der TU Chemnitz ist extrem gestiegen! Statt einmal können Hilfesuchende jetzt sogar zweimal wöchentlich die Beratungsstellen in Chemnitz aufsuchen.

Seit 1993 bietet das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau psychologische Beratungen für Studierende der TU Chemnitz an. 2016 nahmen knapp 100 Studierende die kostenfreie Hilfe an. Die Nachfrage steigt stetig an. Probleme beim Zeitmanagement, Liebeskummer, aber auch Depressionen und Stress sind die häufigsten Gründe, warum Studenten die psychologischen Beratungen aufsuchen. „Unser Beratungsangebot kann keine Therapie ersetzen“, so Anke Just (31) vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau, „allerdings können wir als erste Anlaufstelle helfen.“

Die gestiegene Nachfrage ist ein bundesweites Phänomen. So hat sich die Zahl der Studierenden, die das psychologische Angebot nutzen, innerhalb von fünf Jahren um fast 25 Prozent erhöht.

Diese Entwicklung kann aber auch positiv gedeutet werden: „Die Hemmschwelle, sich professionelle Hilfe zu suchen, hat sich verringert“, so Achim Meyer auf der Heyde (65) vom Deutschen Studentenwerk.

Stress und Liebeskummer setzen den Studenten am meisten zu.
Stress und Liebeskummer setzen den Studenten am meisten zu.  © 123RF

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