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Studie erklärt grünen Pfeil für unsinnig

Dresden - Der grüne Pfeil für Rechtsabbieger an Ampeln birgt laut einer neuen Studie erhöhte Sicherheitsrisiken für Fußgänger und Radfahrer und hat für Autofahrer kaum Zeitvorteile. Viele Gemeinden wollen den DD-Relikt nun einmotten.
Der Grünpfeil wird für Fahrradfahrer zur Gefahr, da viele Autofahrer nicht an der Haltelinie stoppen.
Der Grünpfeil wird für Fahrradfahrer zur Gefahr, da viele Autofahrer nicht an der Haltelinie stoppen.

Dresden - Der grüne Pfeil ist gefährlich und bringt keine Zeitvorteile. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt eine neue Studie.

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) und die TU Dresden befragten Verantwortliche in 75 deutschen Großstädten zu ihren Erfahrungen, werteten Unfalldaten von 370 Kreuzungen aus und führten außerdem Videoanalysen und Reisezeitmessungen durch.

UDV-Chef Siegfried Brockmann: "Der Grünpfeil wird von den meisten Autofahrern angenommen, aber mehr als zwei Drittel verstoßen gegen die gesetzliche Haltevorschrift. Das ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich."

Denn eigentlich MÜSSEN laut Straßenverkehrsordnung Autofahrer vor dem Abbiegen an der Haltelinie stoppen.

In Dresden will Reinhard Koettnitz (60) vom Straßenbauamt an den grünen Pfeilen festhalten.
In Dresden will Reinhard Koettnitz (60) vom Straßenbauamt an den grünen Pfeilen festhalten.

Doch das machen die meisten nicht. Bei Kontrollen der Unfallforscher missachteten in Dresden 70 Prozent, in Köln sogar 80 Prozent der Autofahrer diese wichtige Regel.

Die Ergebnisse alarmieren:
Den Forschern zufolge sind Fußgänger und Radfahrer an Kreuzungen mit einem Grünpfeil überproportional häufig Opfer von Unfällen. Autos blockieren außerdem oft deren Lauf- und Fahrwege.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat bereits Kontrollen in Leipzig und Dresden angekündigt, fordert im Ernstfall sogar, den grünen Pfeil abzunehmen. Auch die angebliche Zeitersparnis wurde widerlegt: Nur bei wenig Verkehr sparen Autofahrer viel Fahrzeit ein.

Bei normalem oder starkem Verkehr beträgt die Ersparnis auf einer sieben Kilometer langen Strecke durchschnittlich nur 1,3 Minuten. „Auf den Kraftstoffverbrauch hat der Grünpfeil keine positiven Auswirkungen“, so Brockmann.

Gemeinden verbannen das DDR-Relikt. Dresden hält ihnen die Treue.
Schon lange war der grüne Pfeil nicht überall auf gleiche Weise beliebt. Vor allem in westdeutschen Städten konnte er sich nur schwer durchsetzen. In Hamburg, Krefeld, Bielefeld und Wiesbaden wurden sie daher längst wieder abgeschraubt.

Der Trend lässt Böses erahnen: 16 der 75 vom UDV befragten Städte setzen gar keine Grünpfeile mehr ein.

Doch in Dresden bleibt man standhaft.
Hier gibt es besonders viele Grünpfeile: 276 an der Zahl! Und daran soll sich auch nichts ändern: "Bei uns hat der Pfeil Tradition. Wir hatten schon immer viele grüne Pfeile in Dresden, und wir sehen durchaus auch Sinn dahinter. Vor allem an Knotenpunkten sind die grünen Pfeile vorteilhaft", sagte Reinhard Koettnitz von Straßenbauamt in Dresden dem MDR.

Fotos: Christian Suhrbier, dpa

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