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Prof. Patzelt erklärt die Pegida-Demonstranten

Dresden - Unter dem Motto "Was und wie denken Pegida-Demonstranten?" legte der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt am Dienstag die Ergebnisse einer Studie vor. Sie soll helfen, sowohl das Pegida-Phänomen differenziert zu verstehen.
Der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt (61).
Der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt (61).

Dresden - Unter dem Motto "Was und wie denken PEGIDA-Demonstranten?" legte der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt (61) am Dienstag die Ergebnisse einer Studie vor.

Sie soll helfen, das PEGIDA-Phänomen besser zu verstehen.

Die Studie ist nicht repräsentativ, sondern folgt dem interpretativen Ansatz: Seit Oktober 2014 hat eine Studentengruppe des Professors Demonstrationen beobachtet, mit Teilnehmern gesprochen sowie die Internetseite von PEGIDA und die Medienberichterstattung ausgewertet.

Außerdem wurden bei der letzten Kundgebung Ende Januar Teilnehmer zu ihren politischen Ansichten befragt.

Die meisten PEGIDA-Demonstranten sind laut der Studie besorgte und empörte Bürger, nur ein Drittel besteht aus „rechtsnationalen Xenophoben“ (Fremdenfeinden). Dies ist das zentrale Ergebnis der Umfrage.

Zentrale Befunde

PEGIDA-Demonstranten in Dresden.
PEGIDA-Demonstranten in Dresden.

1. Die Dresdner PEGIDA-Demonstranten stehen meist weit rechts von der politischen Mitte. Doch sind sie nicht mehrheitlich Rechtsradikale oder Rechtsextremisten.

Hinter den erhobenen Einstellungen der PEGIDA-Demonstranten stehen vielmehr drei Gruppen: rund ein Drittel „rechtsnationale Xenophobe“ (Fremdenfeinde); unter zwei Dritteln „besorgte Gutwillige“; und knapp ein Zehntel „empörte Gutwillige“.

2. Die Demonstranten fühlen sich durch Deutschlands Parteien und Politiker nicht vertreten, haben den etablierten Parteien innerlich gekündigt und setzen ihre politischen Hoffnungen in die AfD.

3. Sie halten – für ihr weiteres Verhalten folgenreich – die Berichterstattung über sich für überwiegend falsch. Facebook ist stattdessen das zentrale Kommunikations- und Informationsmittel.

Die Facebook-Seite von PEGIDA erreicht die Älteren – und damit einen Großteil der Demonstranten – jedoch nicht.

4. Den „Sechs Punkten“ von PEGIDA stimmen sie zu. Bei vielen dürften aber auch (rechts-)radikalere Forderungen Zuspruch finden.

5. Über zwei Drittel sind grundsätzlich dafür, dass Deutschland weiterhin politisch verfolgte Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge aufnimmt.

Zwei Drittel meinen aber, dass Deutschland zu viele Asylbewerber aufnimmt, die meisten davon glauben, dass viele Asylbewerber in ihrer Heimat gar nicht verfolgt werden.

Großes Medien-Interesse bei der Vorstellung der Studie.
Großes Medien-Interesse bei der Vorstellung der Studie.

Nur ein knappes Drittel ist hingegen der Meinung, Deutschland nähme zu viele Bürgerkriegsflüchtlinge auf.

6. Je unzufriedener die Demonstranten mit den Parteien und Politikern sind, umso mehr lehnen sie Asylbewerber und Flüchtlinge ab. In dieser Gruppe sind auch die Vorbehalte gegen den Islam am größten.

"Hier zeigt sich der Kristallisationspunkt – nicht die Ursache – der PEGIDA-Proteste: Unzufriedenheit mit einem gefühlt „ungesteuerten“ Einwanderungsgeschehen, gerade aus einem anderen Kulturkreis", so Patzelt.

7. Viele Pegida-Anhänger lehnen den Islam komplett ab. Fast die Hälfte kann sich nicht einmal vorstellen, dass ein friedlicher Islam zu Deutschland gehören könnte.

8. Fast 75 Prozent fühlen sich als „deutsche Patrioten“, die Deutschlands Aufnahmepolitik gegenüber Asylbewerbern und Bürgerkriegsflüchtlingen eher ablehnen. Ebensoviele verstehen sich als Europäer, was aber nichts mit der Selbsteinschätzung als "Deutscher Patriot" zu tun hat.

Jene, die sich als „Europäer“ einschätzen, sind auch eher der Meinung, Deutschland solle politisch verfolgte Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge aufnehmen – und dass ein friedlicher Islam zu Deutschland.

9. Nicht einmal die Hälfte der Demonstranten hat die Montagsdemonstrationen von 1989 erlebt.

Von denen, die damals schon demonstrierten, meint die Mehrheit aber nicht, dass sich im Vergleich zur DDR nichts geändert hätte.

Wer demonstriert bei PEGIDA mit?

• Angestellte und Arbeiter, Freiberufler und Selbstständige, vergleichsweise wenige Studierende und Auszubildende

• überwiegend Männer

• Altersspanne 16-88 Jahre, Mittel: 46 Jahre

• Bildungsstand: oft Realschulabschluss, nicht wenige haben Abitur, auch etliche mit (Fach-)Hochschulabschluss

• auskömmliche Gehälter; nicht: „Unterschicht“, „Prekariat“

• drei Viertel ohne Konfession (typisch für Ostdeutschland)

• die meisten kommen aus Dresden und dem Umland.

• 38 % waren am 25. Januar 2015 erstmals bei einer PEGIDA-Demonstration, 3 % bei allen Demonstrationen; Mittel: knapp 4 „Spaziergänge“

• 40 % waren schon 1989 unter den Demonstranten

Fotos: Steffen Füssel, dpa

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