Nach Mega-Dürre: Wie leer sind Sachsens Talsperren?

Stützengrün - Nach der Mega-Dürre 2018 sind Sachsens Trinkwassertalsperren wieder zu mehr als 80 Prozent gefüllt, so Umweltminister Thomas Schmidt (57, CDU) bei einem Vor-Ort-Termin an der Talsperre Eibenstock.

Die Talsperre Eibenstock fasst 64 Millionen Kubikmeter. Derzeit sind mehr als 53 Millionen Kubikmeter aufgestaut.
Die Talsperre Eibenstock fasst 64 Millionen Kubikmeter. Derzeit sind mehr als 53 Millionen Kubikmeter aufgestaut.  © dpa/Hendrik Schmidt

Heißt: Die Füllmenge liegt aktuell bei 154 Millionen Kubikmeter. Bis Dezember waren die Wasservorräte auf im Schnitt 55 Prozent geschrumpft, hieß es.

Die Versorgung mit Trinkwasser war trotz langer Dürre aber jederzeit gesichert, so der Minister. Das Besondere: In Sachsen kommen rund 40 Prozent des Trinkwassers aus Talsperren.

"Deutschlandweit liegt dieser Anteil bei nur zehn Prozent", so Schmidt. Der Freistaat stecke daher viel Geld in Wartung und Sanierung der Stauanlagen. 2018 waren es sechs Millionen Euro.

Bereits seit 2017 arbeitet das Ministerium an einer Wasserversorgungskonzeption 2030. So soll zum Beispiel das Verbundsystem unter den Talsperren besser genutzt werden, um auf lange Trockenzeiten vorbereitet zu sein.

Im Schieberhaus der Staumauer: Minister Thomas Schmidt (r.) und Staumeister Reiner Lautenschläger.
Im Schieberhaus der Staumauer: Minister Thomas Schmidt (r.) und Staumeister Reiner Lautenschläger.  © dpa/Hendrik Schmidt

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