Sturmböen, Gewitter und Starkregen: Ivan steuert auf Deutschland zu!

Bonn/Deutschland - In den nächsten Stunden erreicht ein Sturm aus Frankreich deutschen Boden! Mit Sturm "Ivan" drohen schwere Sturmböen, Gewitter und Starkregen, wie die Wetterexperten aktuell warnen.

Laut WetterOnline rast ein Sturm aus Frankreich Richtung Deutschland.
Laut WetterOnline rast ein Sturm aus Frankreich Richtung Deutschland.  © Wetteronline.de

"Richtig brisant wird es ab den späten Nachmittagsstunden. Dann rauscht aus Westen 'Ivans' Kaltfront mit schweren Sturmböen und Gewittern heran", sagt Matthias Habel, Meteorologe von WetterOnline.

Auch mögliche Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten nahe 120 Stundenkilometer seien nicht ausgeschlossen.

Nicht jeder Ort werde von Gewittern getroffen, die Sturmwarnung gelte aber vor allem für den Süden, Westen und später Norden Deutschlands.

"In der Nacht legt der Sturm von der Eifel bis zur Nordsee noch einmal deutlich zu. Bis etwa Samstagnachmittag dauert der ruppige Sommersturm an", warnt Habel.

Er warnt besonders vor Laubbäumen, die bei Sturm besonders belastet werden. Menschen sollten beim Sturm keinen Schutz unter freistehenden Laubbäumen suchen, da sie durch Sturmböen rasch umstürzen können.

Deutscher Wetterdienst warnt Teilnehmer von Rock am Ring

Sturm Ivan wird auch Blitz und Donner entfesseln.
Sturm Ivan wird auch Blitz und Donner entfesseln.  © 123RF

Meteorologe Jörg Kachelmann warnte ebenfalls vor möglichen starken Gewittern samt Schauern. "Die Gewitter/Unwetter heute Abend im Westen sind weitgehend an die Schauer/Gewitter gekoppelt."

Und weiter: "Weiter östlich ist das insofern gefährlicher, in dem Sturmböen ganz ohne irgendwas am Himmel/auf dem Radar durchrauschen", schrieb er bei Twitter.

Der Seewetterdienst Hamburg gab eine amtliche Starkwind-Warnung für die deutsche Nordseeküste heraus. An der ostfriesischen Küste ist nachts mit durchziehenden Gewittern zu rechnen.

Auch entlang der Elbe von Hamburg bis Cuxhaven ist mit Gewittern zu rechnen, da zu weht Ivan mit starkem Wind.

Auch das Musikfestival "Rock am Ring" droht Opfer des Sturms Ivan zu werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete am Freitagnachmittag mit Schauern und kräftigen Gewitter mit Sturmböen

Das Festival war in den Vorjahren regelmäßig von heftigen Gewittern heimgesucht worden. Die Veranstalter erwarteten in der Eifel mehr als 80.000 Besucher.

Bei Rock am Ring soll Sturm Ivan laut Prognose ebenfalls durchziehen.
Bei Rock am Ring soll Sturm Ivan laut Prognose ebenfalls durchziehen.  © DPA

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