Hier rollt ein Mega-Sturm auf Europa zu!

Bonn / Mittelmeer - Hurrikanes oder Taifune gibt es ihrer Größenordnung zum Glück nicht in Europa. Doch ähnliche Sturmgiganten bilden sich ab und an im Mittelmeer. Aktuell bildet sich wieder ein sogenannter "Medicane".

Der Medicane soll in der Nacht zu Samstag auch Kreta treffen.
Der Medicane soll in der Nacht zu Samstag auch Kreta treffen.  © Wetteronline

Die Medicane (TAG24 berichtete) sind enorm große Stürme zwischen Ägäis und Ionischen Meer. An Land können die mediterranen Stürme für heftige Schäden sorgen.

Die Wetterexperten von WetterOnline mit Sitz in Bonn beobachten aktuell die Entstehung eines neuen Medicanes. Er bedroht Griechenland.

Die Bonner Wetterexperten rechnen mit Orkanböen, die in der Nacht zu Samstag mit voller Wucht auf Griechenland treffen. Die Experten rechnen mit Wellen von bis zu sieben Meter Höhe auf dem Meer.

Im Süden Griechenlands hat der aktuelle Medicane bereits für Stromausfälle gesorgt. Viele Schiffen müssen in den Häfen bleiben.

Die Wetterexperten von WetterOnline erklären auch, wie ein Medicane entstehen kann: Die Wassertemperatur des Meeres muss mindestens 24 Grad betragen. Dann verdunsten große Wassermassen und kondensieren zu mächtigen Gewitterwolken.

Diese Gewitterwolken beginnen sich zu drehen. Ursache hierfür ist die Drehung der Erde. So kann in der Mitte des Sturmes das windschwache Auge entstehen.

Stark wie ein Hurrikan oder Taifun können die Mittelmeer-Stürme aber nicht werden. Dafür ist das Mittelmeer zu klein, so die Wetterexperten.

Viele Schiffe blieben in Griechenland vorerst im Hafen.
Viele Schiffe blieben in Griechenland vorerst im Hafen.  © DPA

Titelfoto: Wetteronline


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