Warnung vor Sturmflut an der deutschen Ostsee-Küste

Lübeck - Bewohner der deutschen Ostsee-Küste müssen sich auf eine Sturmflut einstellen.

Wellen schlagen gegen einen Ostsee-Strand. (Archivbild)
Wellen schlagen gegen einen Ostsee-Strand. (Archivbild)  © Carsten Rehder/dpa

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) geht davon aus, dass das Hochwasser am Mittwochabend etwa 1 Meter über dem mittleren Wasserstand liegen wird.

Betroffen davon dürften Lübeck, Wismar und Rostock sowie Rügen sein. In der Kieler Bucht wird das Wasser der Ostsee zwar auch hoch stehen, aber nur etwa 80 Zentimeter höher als sonst. Die Marke gilt nicht als Sturmflut.

Mit dem Scheitelpunkt des Hochwassers wird zwischen 18 und 19 Uhr gerechnet. Danach sinken der Pegel langsam.

Die Auswirkungen dürften gering sein, dennoch sollte mit Überflutungen in niedrig gelegenen Bereichen gerechnet werden.

Zuletzt traf Anfang Februar eine Sturmflut die Ostsee-Küste. Der Pegel stieg sogar bis auf 1,22 Meter.

Wasser schwappte über die Kaimauer in Wismar und überschwemmte mehrere Straßen in der Altstadt. Es gab keine größeren Schäden.

Fahrzeuge sollten in niedrig gelegenen Regionen lieber nicht abgestellt werden. (Archivbild)
Fahrzeuge sollten in niedrig gelegenen Regionen lieber nicht abgestellt werden. (Archivbild)  © Bodo Marks/dpa

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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