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Sturmjäger am Limit: „Meine total verrückte Unwetterwoche“

Oberwiesenthal - Was für eine verrückte Wetterwoche! Die Sturmjäger aus dem Erzgebirge waren ununterbrochen auf Unwetterhatz.
Über Gelenau zog eine Unwetterfront auf. Kurz darauf goss es zwischen Scheibenberg und Walthersdorf wie aus Kübeln.
Über Gelenau zog eine Unwetterfront auf. Kurz darauf goss es zwischen Scheibenberg und Walthersdorf wie aus Kübeln.

Von Jan Berger

Oberwiesenthal - Was für eine verrückte Wetterwoche! Die Sturmjäger aus dem Erzgebirge waren ununterbrochen auf Unwetterhatz.

Kaum begannen an einem Ort die Aufräumarbeiten, prasselte nicht weit entfernt ein neuer Hagelschlag herunter. Skywarner Bernd März (31) vom Fuße des Fichtelbergs war im Dauereinsatz.

Bereits in der Vorwoche hatte der professionelle Unwetterfotograf alle Hände voll zu tun. Am letzten Samstag ging es dann richtig los. Bernd März: „Da hat es Chemnitz erwischt.“

Gemeinsam mit seinem Sturmjäger-Kollegen Jens Uhlig verfolgte er das heftige Wärmegewitter vom Erzgebirge bis nach Döbeln. Doch das war erst der Auftakt.

Mit Sandalen im Hagel: Ein kräftiges Unwetter erwischte Chemnitz vor einer Woche.
Mit Sandalen im Hagel: Ein kräftiges Unwetter erwischte Chemnitz vor einer Woche.

Am Sonntag ging es ganz früh raus - da stand eine „Superzelle“ über Eibenstock: „Für uns Skywarner ist das die gefährlichste Gewitterart überhaupt. Da kann immer ein Tornado entstehen.“ Das Gewitter rotiert vor Ort, es gibt wildeste Stürme und heftige Niederschläge.

Laut Kachelmann fielen in Eibenstock 130 Liter pro Quadratmeter. März: „Man kann von Glück reden, dass es Hagel war. Sonst wären die Auswirkungen noch verheerender gewesen als in Braunsbach.“ Am Abend filmte er noch die Überflutungen der Ilmenau in Thüringen.

Montag sollte es sich in Sachsen beruhigen, sein Wetterradar führte März nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg. „Leider war ich meist an der falschen Stelle oder die Gefahrenlage löste sich auf. Der Tag war für die Katz.“

Seit fünf Jahren übt Sturmjäger Bernd März (31) seine Wetter-Leidenschaft als Beruf aus. Seine Fotos und Videos von Unwettern sind bundesweit begehrt. So eine lang andauernde Stressphase hatte er aber noch nie.
Seit fünf Jahren übt Sturmjäger Bernd März (31) seine Wetter-Leidenschaft als Beruf aus. Seine Fotos und Videos von Unwettern sind bundesweit begehrt. So eine lang andauernde Stressphase hatte er aber noch nie.

Dafür war er am Dienstag wieder im Erzgebirge zur Stelle: In Walthersdorf und Scheibenberg wurden die Straßen zu Flüssen.

Am Mittwoch entschied sich der Unwetterjäger gegen Leipzig und hoffte im Dresdner Raum auf sich türmende Wolken. März: „Es war sehr unberechenbar - meist war ich an der falschen Stelle. Dafür wurde ich bei der Heimfahrt in Annaberg mit einem wunderschönen Regenbogen belohnt.“

Am Donnerstag tourte er über das Ilmtal und Hessen bis ins Rheinland. Die Unwetterwarnung lockte ihn ins Ahrtal - ein Campingplatz war durch die Wassermassen verwüstet worden. März lernte einen Feuerwehrmann kennen, der ihn an die neuralgischen Punkte brachte.

Den Freitag verbrachte der Unwetterfotograf zwischen Altenburg und Lunzenau - heftige Gewitter, Regengüsse.

Diese verrückte Wetterwoche war auch für den erfahrenen Sturmjäger einmalig. Bernd März: „So eine Unwettersituation dauert zwei oder drei Tage, dann hat man mal wieder Ruhe. So eine lang anhaltende Situation hatte ich noch nie.“

Am gestrige Sonnabend sollte sich die meiste Energie entladen - Bernd März zog‘s zurück ins Ahrtal, wo er Donnerstag schon war.

März: „Lokale Unwetter hatten wieder ganze Ortschaften unter Wasser gesetzt...“

Steht nicht der Sommer ins Haus? Eibenstock musste noch einmal „weiße Pracht“ wegschieben. Wäre der Niederschlag nicht als Hagel gefallen, wären die Schäden wohl erheblich größer gewesen.
Steht nicht der Sommer ins Haus? Eibenstock musste noch einmal „weiße Pracht“ wegschieben. Wäre der Niederschlag nicht als Hagel gefallen, wären die Schäden wohl erheblich größer gewesen.
Land unter in Thüringen. Bei Langenwiesen stieg die Ilm aus dem Flussbett und legte erst einmal den Bahnverkehr lahm. Stark anhaltende Regenfälle waren in dieser Woche an der Tagesordnung.
Land unter in Thüringen. Bei Langenwiesen stieg die Ilm aus dem Flussbett und legte erst einmal den Bahnverkehr lahm. Stark anhaltende Regenfälle waren in dieser Woche an der Tagesordnung.
Im Rheinischen trat die Ahr über die Ufer und verwüstete einen Campingplatz - der Erzgebirgler war als einer der ersten vor Ort.
Im Rheinischen trat die Ahr über die Ufer und verwüstete einen Campingplatz - der Erzgebirgler war als einer der ersten vor Ort.

Fotos: Bernd März

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