Ein Schwerverletzter nach Unwetter in Leipzig

Das Gewitter legte in Leipzig einen Fahrstuhl lahm, in dem sich noch Personen befanden.
Das Gewitter legte in Leipzig einen Fahrstuhl lahm, in dem sich noch Personen befanden.

Leipzig/Nordsachsen - Regen, Wind und Gewitter sind nicht spurlos an Leipzig vorbeigezogen. In und um die Stadt herum kam es zu Schäden und auch der Flughafen Leipzig/Halle hatte zeitweise Probleme.

Im Nordosten Leipzigs, in Plaußig-Portitz prallte ein Motorradfahrer gegen einen umgestürzten Baum. Er verletzte sich dabei schwer und kam in ein Krankenhaus.

In einem Gebäude in der Antonienstraße blieben mehrere Personen in einem Fahrstuhl stecken. Die eintreffenden Rettungskräfte bemerkten, dass es in einem Verteilerkasten rauchte.

Es sei möglich, dass der Defekt durch einen Blitzeinschlag ausgelöst wurde, so ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber der "Leipziger Volkszeitung". Die Einsatzkräfte vor Ort konnten die Menschen schnell befreien.

In Nordsachsen war die Feuerwehr am Donnerstagabend vor allem damit beschäftigt, umgestürzte Bäume und herunterhängende Äste zu beseitigen. "Vereinzelt wurden auch Stromleitungen beschädigt", so ein Feuerwehr-Sprecher zur LVZ. Insgesamt mussten die Kameraden 30 Mal ausrücken.

Am Flughafen Leipzig/Halle verhinderte das Unwetter eine geplante Landung. Eine Maschine aus Wien, die um 18.45 Uhr landen sollte, musste umgeleitet werden. Andere Flugzeuge aus München und Düsseldorf trafen am Donnerstagabend mit Verspätung am Leipziger Airport ein.


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