Neue Heimat für den Juchtenkäfer: Deutsche Bahn stellt 400.000 Euro bereit

Stuttgart - Die Deutsche Bahn schafft Lebensräume für den Juchtenkäfer. Durch das Projekt Stuttgart 21 wurden Bäume gefällt, auf denen der geschützte Käfer vermutlich lebte.

Als Ausgleich für gefällte Bäume beim Projekt Stuttgart 21 werden in einem Waldstück bei Waldenbuch Maßnahmen zum Schutz der Juchtenkäfer getroffen.
Als Ausgleich für gefällte Bäume beim Projekt Stuttgart 21 werden in einem Waldstück bei Waldenbuch Maßnahmen zum Schutz der Juchtenkäfer getroffen.  © DPA

Auf einer Fläche von insgesamt zwölf Hektar lässt die Deutsche Bahn im Naturpark Schönbuch (Kreis Böblingen) Lebensräume für den Juchtenkäfer schaffen. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und kostet den Konzert mindestens 400.000 Euro, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte.

Die Bahn muss diese Ausgleichsmaßnahmen vornehmen, weil sie für das Bauprojekt Stuttgart 21 sechs Bäume hat fällen lassen, an denen Vorkommen der seltenen und von der EU unter Schutz gestellten Käferart angenommen wurden. Das Unternehmen lässt die Arbeiten zusammen mit dem Forstamt des Landkreises Böblingen durchführen, weil es im Schönbuch bereits Juchtenkäferpopulationen gibt.

Dort werden nun unter anderem Bäume mit Höhlen versehen, damit sich noch mehr der Tiere ansiedeln.

Titelfoto: DPA


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