Streit wegen Stuttgart 21: OB Kuhn erinnert Bahn an Zusagen

Das Milliardenprojekt "Stuttgart 21" wird voraussichtlich wegen dem Flughafenhalt umgeplant.
Das Milliardenprojekt "Stuttgart 21" wird voraussichtlich wegen dem Flughafenhalt umgeplant.  © DPA

Stuttgart - Im Streit um eine Umplanung des Flughafenhalts für das Milliardenprojekt Stuttgart 21 hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) die Bahn an Zusagen erinnert.

"Der Sinn von Stuttgart 21 ist natürlich schon, dass am Flughafen eine Verkehrsdrehscheibe entsteht", sagte Kuhn am Montag nach einem Spitzengespräch der Projektpartner. Bahn, S-Bahn, Stadtbahn, Busse, Autos und Flugzeuge müssten dort gebündelt werden. "Das wollen wir gewährleistet sehen", betonte Kuhn.

Die Projektgesellschaft der Bahn für den Bau von Stuttgart 21 habe den Kreis am Montag über technische Probleme informiert, die es bei der bisherigen Planung des Bahnhofs gibt, der unterirdisch zwischen Landesmesse und Landesflughafen entstehen soll. Kuhn sprach von einer komplizierten Diskussion.

Im Mittelpunkt stehen Probleme beim Bau eines dritten Gleises am Flughafen, das die Partner beschlossen hatten.

Im Januar gingen die Gespräche weiter, kündigte Kuhn an. Über Zusatzkosten oder möglichen Zeitverzug etwa habe man sich noch nicht unterhalten.


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