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Burger King: Läuft Kampf gegen Falschparker aus dem Ruder? Das berichtet eine TAG24-Leserin

Stuttgart: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Abschlepp-Firma

Von unerfreulichen Erfahrungen beim Fast-Food-Giganten berichtet uns eine Leserin.

Von Patrick Hyslop

Stuttgart - Stellt Euch Folgendes vor: Ihr steht bei Burger King in der Schlange, wollt gerade bestellen. Plötzlich kommt jemand auf Euch zu, will das Kennzeichen Eures Autos wissen - und droht damit, den Wagen abzuschleppen, solltet Ihr die Antwort verweigern!

Die Filiale von Burger King in Bad Cannstatt.
Die Filiale von Burger King in Bad Cannstatt.

Klingt unglaublich? Genau so schildert es eine Leserin unserer Redaktion. Das Ganze geschah demnach in der Filiale von Burger King im Stadtteil Bad Cannstatt. Die 48-Jährige besuche das Fast-Food-Lokal regelmäßig - und wurde "bisher jedesmal vom Fahrer des Abschleppunternehmens belästigt".

Warum der Mitarbeiter die Leserin ansprach? Wegen ihres Kennzeichens. Dieses habe sie ihm wie bei anderen Besuchen mitteilen sollen. Ansonsten könne der Wagen an den Abschlepphaken genommen werden. Grund der Drohung: der Kampf gegen Falschparker auf dem Kundenparkplatz.

Im Gespräch mit TAG24 berichtet die 48-Jährige davon, wie Mitarbeiter der Cannstatter Abschleppfirma NKE mit einem Klemmbrett in die Filiale gehen, dort Kunden ansprechen würden. "Ob man mit einem Auto hier sei wollen sie wissen. Und wie das Kennzeichen lautet." Teils seien die Männer dabei jedoch nicht als Mitarbeiter einer Firma zu erkennen.

Weil die Kundin sich Sorgen um ihre persönlichen Daten mache, sei ihr zugesichert worden, dass die Zettel abends vernichtet würden. Mittlerweile, so berichtet sie, würden Fotos der Autos auf dem Parkplatz geschossen, anschließend in der Filiale nach dem Halter gefragt.

Der Parkplatz ist ausschließlich für Kunden gedacht.
Der Parkplatz ist ausschließlich für Kunden gedacht.

"Bei jedem Besuch werde ich registriert", sagt sie. Und da sie als Kundin nirgends darauf hingewiesen werde, wolle sie das nicht stillschweigend hinnehmen.

Inzwischen lasse sie sich beim Besuch der Burger-Filiale sogar immer den Kassenbeleg geben. "Um beweisen zu können, dass ich dort gegessen habe".

Die Leserin beschwerte sich auch beim Fast-Food-Riesen selbst. In Mails, die dieser Redaktion vorliegen, versprach der Burger-Gigant, der Sache auf den Grund zu gehen. Passiert sei jedoch nichts, so die Leserin.

Also haken wir nach. Ein Sprecher von Burger King bittet um Verständnis dafür, dass NKE auf dem Parkplatz der Filiale abschleppt. Er schildert, wie etwa zur Zeit des Cannstatter Wasens aber auch sonst Leute ihre Autos auf dem Kundenparkplatz abstellen - und dann gehen. Dem wolle man entgegenwirken.

Das Vorgehen ist dabei laut Sprecher klar: "Die Abschlepp-Firma geht ins Restaurant und klärt dort ab, ob jemandem der Wagen gehört. Erst wenn niemand ausfindig gemacht wird, wird abgeschleppt." Die Firma mache dies eigenständig, damit die Angestellten der Filiale sich auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Ärgerlich: Etwa Wasen-Besucher lassen ihren Wagen auf dem Kundenparkplatz stehen, gehen dann aufs Fest.
Ärgerlich: Etwa Wasen-Besucher lassen ihren Wagen auf dem Kundenparkplatz stehen, gehen dann aufs Fest.

Auf das von unserer Leserin geschilderte Vorgehen angesprochen räumt der Sprecher ein: "Wenn es solche Einzelfälle gibt ist es unschön. So sollte es nicht sein."

Dass Fotos der geparkten Wagen geknipst werden bestätigt er. "Es wird ein Bild gemacht, jedoch ohne Kennzeichen. Dann fragt der Abschlepper, wem das Fahrzeug gehört."

Nachfrage bei NKE. Von Mitarbeitern, die Kunden mit Klemmbrett in der Hand ansprechen, will man dort nichts wissen. Seit Jahren arbeite man mit dem Fast-Food-Riesen zusammen. Wie das Abschleppunternehmen uns mitteilt, müsse ein Wagen bereits 30 bis 60 Minuten auf dem Kundenparkplatz stehen, ehe man überhaupt aktiv werde.

Mit Fotos suche man dann den Halter in der Filiale. Sei der dort zunächst nicht auffindbar, warte man laut NKE nochmals rund 20 Minuten, ehe abgeschleppt wird. Deutlich schneller handele die Firma jedoch, wenn man sehe, dass jemand das Auto abstelle und dann nicht zu Burger King gehe. Sondern woanders hin. Wer seinen Wagen dann beim Abschlepper auslösen will, muss 170 Euro netto hinlegen. Ein teures Vergnügen.

Die Abschlepp-Firma ist übrigens nicht unbekannt. Erst im Mai berichtete uns eine andere Leserin davon, wie ihr Wagen vor der Cannstatter Filiale der Burger-Kette abgeschleppt wurde - weil ihr Freund vor dem Restaurantbesuch noch schnell zu Western Union um die Ecke wollte.

Auch der Stuttgarter Staatsanwaltschaft ist NKE ein Begriff. In mehreren Fällen laufen derzeit Ermittlungen gegen das Unternehmen. "Es besteht der Verdacht, dass Fahrzeuge von Privatgrund abgeschleppt wurden unter Vorspiegelung einer Beauftragung durch den Grundstückseigentümer", so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Tatsächlich habe es gar keinen Auftrag gegeben. Weitere Details wollte er zunächst nicht nennen.

Fotos: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart, DPA

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