Winterwetter sorgt für Unfälle, Verspätungen und Ausfälle

Auf den Straßen gab es zahlreiche witterungsbedingte Unfälle. (Archivbild)
Auf den Straßen gab es zahlreiche witterungsbedingte Unfälle. (Archivbild)  © DPA

Stuttgart - Schnee und Glätte haben den Menschen im Südwesten allerlei Probleme bereitet - in der Luft, auf der Schiene und auf den Straßen.

Wie eine Sprecherin des Stuttgarter Flughafens sagte, musste am Montag ein Eurowings-Flug von Bremen annulliert werden. Eine Lufthansa-Maschine von Stuttgart nach München konnte nicht starten. Bereits am Sonntag waren neun Verbindungen gestrichen worden. Weitere Ausfälle waren am Montag den Angaben zufolge aber nicht zu erwarten.

Auf den Bahnstrecken im Südwesten gab es nach Auskunft des Unternehmens zwar keine größeren Probleme wegen Schnee oder Eis. Allerdings seien am Wochenende etliche Züge mit teils erheblichen Verspätungen aus dem Norden ins Land gekommen.

Auf Baden-Württembergs Straßen gab es indes zahlreiche witterungsbedingte Unfälle. Allein das Polizeipräsidium in Ulm zählte von Sonntagabend bis Montagmorgen 41 Unfälle wegen des Wetters mit insgesamt sieben Verletzten, einem davon schwer.

Auch das Polizeirevier in Titisee-Neustadt im Schwarzwald berichtete von mehreren Problemen auf den Straßen, die mit dem Winter zutun hatten. Am Sonntag lief demnach etwa einem Autofahrer plötzlich ein Husky von einer parallel zur Fahrbahn verlaufenden Loipe vor den Wagen. Das Tier wurde erfasst und getötet. Am Tag zuvor war ein Sportwagen-Fahrer bei Glätte ins Schleudern geraten und leicht verletzt worden.

Ein Streufahrzeug kippte unterdessen am Sonntagabend in Heiningen (Kreis Göppingen) um, nachdem ein 55-Jähriger ihm die Vorfahrt genommen hatte. Der 55-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. In Meßstetten (Zollernalbkreis) verletzte sich am Wochenende ein 35-Jähriger leicht, als er mit dem Auto ins Rutschen kam. In Schwäbisch Hall landete ein Autofahrer am Sonntag in einem Bach, weil er von der glatten Straße abgekommen war.

Auch in den kommenden Tagen kann es im Südwesten weiter Schnee geben. Es bleibt zwar kalt, wird aber zumindest Mitte der Woche zeitweise etwas milder, wie aus einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Im Bergland bewegen sich die Temperaturen demnach zunächst weiter um den Gefrierpunkt. Bis zum Dienstag können daher stellenweise weitere 1 bis 5 Zentimeter Schnee hinzukommen.

Auch in tieferen Lagen muss wegen überfrierender Nässe oder Reif mit Glätte gerechnet werden. Danach steigen die Temperaturen zeitweise etwas - auf bis zu 10 Grad im Breisgau am Donnerstag. Schon zum Wochenende dürfte es dann aber schon wieder kälter werden.

Titelfoto: DPA


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