Mann wollte Frau vor Zug stoßen: Einweisung in die Psychiatrie

Rush Hour an einem S-Bahnhof in Stuttgart. An einem solchen wäre es fast zu einer Bluttat gekommen. (Symbolbild)
Rush Hour an einem S-Bahnhof in Stuttgart. An einem solchen wäre es fast zu einer Bluttat gekommen. (Symbolbild)  © DPA

Stuttgart - Einen Tag nach dem brutalen Angriff gegen eine Frau auf einem Stuttgarter Bahnhof ist der 23-jährige mutmaßliche Täter in eine psychiatrische Anstalt gebracht worden.

Der 23 Jahre alte Mann aus Nigeria soll am Freitag auf dem Bahnsteig mehrere Frauen angepöbelt haben. Eine 27-Jährige schritt dazu und versuchte, zu schlichten sowie den aggressiven Mann zu beruhigen.

Doch dieser hatte sie daraufhin an den Haaren gepackt und an die Bahnsteigkante gezogen, "in der Absicht, die Frau vor einen in diesem Moment einfahrenden Zug auf das Gleis zu stoßen".

Nur durch das Eingreifen von mehreren Männern, die den 23-Jährigen auf dem Bahnhof überwältigten, konnte verhindert werden, dass der 23-Jährige die junge Frau vor den anfarhenden Zug stieß.

Sie hielten den Mann daraufhin so lange fest, bis die Polizei eintraf. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ein.

Ein Bereitschaftsrichter habe am Samstag den von Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl erteilt und zugleich die Einweisung in eine geschlossene Abteilung der Psychiatrie angeordnet.

Titelfoto: DPA


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