"Ist keinesfalls zu akzeptieren": Ministerin Bauer kritisiert Uni-Blockade von Bernd Lucke

Stuttgart - Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hält nichts von der Blockade von Veranstaltungen mit AfD-Mitbegründer Bernd Lucke an der Universität Hamburg.

Hamburg, Mitte Oktober: Bernd Lucke (57, Mitte) verlässt nach der verhinderten Vorlesung den Hörsaal der Uni.
Hamburg, Mitte Oktober: Bernd Lucke (57, Mitte) verlässt nach der verhinderten Vorlesung den Hörsaal der Uni.  © DPA

Proteste in Form von verbaler Kritik seien zwar eine "eine legitime Form, seine Meinung kundzutun", sagte Bauer der Rhein-Neckar-Zeitung (Dienstag). Es dürfe aber nicht so weit gehen, dass Lehrveranstaltungen unmöglich gemacht würden.

"Hier wird in die Freiheit von Forschung und Lehre eingegriffen und das ist keinesfalls zu akzeptieren."

Generell könne aber Protest ein guter Einstieg in eine Debatte sein. "Er ersetzt aber den von Argumenten geleiteten Streit nicht."

Der Wirtschaftsprofessor und AfD-Mitbegründer Bernd Lucke war nach seiner Rückkehr an die Universität Hamburg wegen seiner AfD-Vergangenheit beschimpft, bedrängt und am Reden gehindert worden.

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (54, Grüne).
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (54, Grüne).  © DPA

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