Nach Teilnahme von AfD-Politikern in Chemnitz: Partei äußert sich heute

Stuttgart - Die Demonstrationen und Proteste in Chemnitz haben Folgen auch für die baden-württembergische Politik.

Demonstranten in Chemnitz am vergangenen Montag.
Demonstranten in Chemnitz am vergangenen Montag.  © DPA

Weil zwei hiesige Landtagsabgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD) dort in der vergangenen Woche an einer Demo teilnahmen, soll am 19. September das Parlamentarische Kontrollgremium des Landtags zu einer Sondersitzung zusammenkommen.

Am Mittwoch um 13 Uhr wollen sich nun zunächst der AfD-Fraktionsvorsitzende Bernd Gögel, sein Stellvertreter Rainer Podeswa sowie die AfD-Abgeordneten Rüdiger Klos und Emil Sänze zu dem Thema äußern.

Die Südwest-AfD kritisiert die "Entgleisungen der Altparteien auf Bundes- und Landtagsebene" rund um die Ereignisse von Chemnitz.

Unter anderem hatte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Abgeordneten der AfD als Brandstifter und Biedermänner bezeichnet und gesagt, die AfD entwickele sich in Richtung Rechtsextremismus.


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