Kabarettist Christoph Sonntag muss Fördergelder zurückzahlen

Stuttgart - Der Kabarettist Christoph Sonntag (57) muss Fördergelder für sein Demokratieprojekt zurückzahlen.

Sozialminister Manne Lucha (58, Grüne) war wegen der Aufklärung um die Fördermittel unter Druck geraten.
Sozialminister Manne Lucha (58, Grüne) war wegen der Aufklärung um die Fördermittel unter Druck geraten.  © Felix Kästle/dpa

Es geht um etwas mehr als 6500 Euro, wie die Landeszentrale für politische Bildung in Stuttgart mitteilte.

Sonntag habe die Rückforderung angenommen. Der Bescheid sei damit rechtswirksam.

Das Projekt von Sonntags "Stiphtung", mit dem insbesondere Jugendliche aus dem außerschulischen Bereich für die Demokratie begeistert werden sollten, wurde mit 180.000 Euro gefördert.

Die nun zurückverlangte Summe sei nicht als zuwendungsfähige Ausgabe anerkannt worden. Der Anwalt von Sonntag nannte am Mittwoch die Rückforderung einen normalen Vorgang.

Das Sozialministerium hatte die Landeszentrale für politische Bildung ins Boot geholt, um das Projekt zu begleiten. Sie hatte im September nach einer Prüfung erklärt, die Beträge seien korrekt abgerechnet worden. Das Ministerium war zuletzt von Rückforderungen von mehreren Zehntausend Euro ausgegangen.

Die Diskussion um die Verwendung der Fördermittel hatte Sonntags Ehefrau angestoßen (TAG24 berichtete). Sie lebt heute von ihm getrennt und wirft dem Kabarettisten einen möglichen unkorrekten Umgang mit dem Geld vor.

Der Kabarettist Christoph Sonntag (57) muss Fördergelder für eines seiner Demokratieprojekte zurückzahlen. (Archivbild)
Der Kabarettist Christoph Sonntag (57) muss Fördergelder für eines seiner Demokratieprojekte zurückzahlen. (Archivbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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