Rückruf! Daimlers Elektro-SUV EQC muss in die Werkstatt

Stuttgart - Dämpfer für das neue Elektro-SUV von Daimler, den EQC: Die Fahrzeuge müssen in die Werkstatt!

Juni 2016: Der damalige Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche präsentiert eine EQ-Studie.
Juni 2016: Der damalige Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche präsentiert eine EQ-Studie.  © DPA

Wie das Portal Kfz-Betrieb berichtet, ruft Daimler unter anderem den EQC zurück. Grund demnach: Probleme mit Sicherungsmuttern der Airbag-Befestigungen.

"Im Falle eines Unfalles mit Airbagauslösung könnte sich der Airbag von seiner Grundplatte lösen. Dadurch könnte die Rückhaltewirkung des Airbags nicht gewährleistet sein", zitiert das Portal einen Daimler-Sprecher. Prüfung und Tausch der Teile dauerten rund 30 Minuten. Betroffen seien neben dem EQC auch die Modelle GLC, A-Klasse, B-Klasse und CLA.

Für das elektrisch angetriebene SUV gebe es jedoch noch eine weitere Rückrufaktion - und die hat es in sich. Dabei gehe es um die Haltbarkeit von Bolzen im Vorderachs-Differenzial, die nicht der Spezifikation entspreche.

Wenn diese Bolzen brechen, wäre nicht nur die Kraftübertragung auf die Vorderachse lahm gelegt. Bruchstücke der Bolzen könnten das Differenzialgetriebe und somit die Vorderräder blockieren lassen. Auch könne Getriebeöl austreten.

Laut Kfz-Betrieb muss der komplette elektrische Antriebsstrang an der Vorderachse getauscht werden. Dauer: rund acht Stunden. 1700 Fahrzeuge seien davon betroffen, darunter 571 in der Bundesrepublik. Davon seien jedoch noch nicht alle ausgeliefert.

Das Serienfahrzeug im Sommer 2019.
Das Serienfahrzeug im Sommer 2019.  © DPA

Titelfoto: DPA

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