Tauben abgeknallt: PETA bietet 1000 Euro für Hinweise!

Stuttgart - Nachdem in Stuttgart-Degerloch Tauben erschossen wurden, setzt die Tierschutzorganisation PETA nun eine Belohnung für Hinweise aus.

Zwei Tiere waren dem oder den Unbekannten zum Opfer gefallen. (Montage)
Zwei Tiere waren dem oder den Unbekannten zum Opfer gefallen. (Montage)  © Montage: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa, sevenozz/123rf

Die Organisation bezieht sich in ihrer Mitteilung auf eine Polizei-Meldung. Darin geht es um einen tödlichen Schuss am Montagabend zwischen dem Königsträßle und dem Löwenplatz.

Ein Zeuge hörte demnach gegen 18 Uhr einen Knall und sah, wie eine Taube vom Baum fiel. "Alarmierte Polizeibeamte stellten fest, dass die tote Taube eine Schussverletzung hatte", heißt es weiter. Woher der Schuss kam und welche Waffe verwendet wurde? Unbekannt.

Dies war jedoch nicht die einzige Attacke: Schon am 4. Juli gegen 21 Uhr hörte eine Zeugin "ebenfalls einen Schuss in diesem Bereich und beobachtete, wie ein toter Vogel vom Baum fiel".

Während die Polizei nach Zeugen zu beiden Vorfällen sucht, nimmt PETA Geld in die Hand: "Um den Tierquäler zu finden, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die ihn überführen, aus."

Zeugen könnten sich laut der Pressenotiz neben der Polizei auch unter der Rufnummer 01520-7373341 sowie per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – "auch anonym".

"Der Unbekannte, der in Degerloch auf Tauben schießt, muss gefunden werden, bevor noch weitere Tiere getötet oder Menschen verletzt werden", zitiert die Mitteilung die Modertaorin Judith Pein ("hundkatzemaus") im Namen von PETA. Und weiter: "Es kann nicht sein, dass jemand einfach auf wehrlose Vögel schießt. Mit unserer Belohnungsauslobung wollen wir die Arbeit der Polizei unterstützen und Menschen für das Thema Tierquälerei sensibilisieren."

Tierquälerei sei laut PETA kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Die Polizei sucht nach Zeugen der Vorfälle. (Symbolbild)
Die Polizei sucht nach Zeugen der Vorfälle. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: Montage: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa, sevenozz/123rf

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