Welche Konsequenzen drohen dem geflohenen Mörder jetzt?

Das Fahndungsbild des 42-Jährigen gesuchten Mörders.
Das Fahndungsbild des 42-Jährigen gesuchten Mörders.

Stuttgart - Nach der Flucht eines verurteilten Mörders bei einem Haftausflug am Bodensee prüft das Justizministerium mögliche Konsequenzen.

"Selbstverständlich werden wir uns den Fall ganz genau ansehen und sorgfältig prüfen, welche Lehren daraus zu ziehen sind", sagte Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf (CDU) der "Heilbronner Stimme" und dem "Mannheimer Morgen" am Dienstag.

Zuvor hatten die Landtagsfraktionschefs von SPD und FDP, Andreas Stoch und Hans-Ulrich Rülke, gefordert, Wolf müsse Konsequenzen ziehen.

Der 42 Jahre alte Gefangene der Justizvollzugsanstalt Heilbronn war am Donnerstag in Friedrichshafen bei einem Haftausflug getürmt und am Sonntag gefasst worden. Ein Sprecher des Justizministers verwies dem Blatt zufolge darauf, dass solche Ausführungen Teil der Resozialisierung seien.

Die Einschätzung, ob ein Häftling die Gefängnismauern hierzu verlassen dürfe, liege allein bei der Anstaltsleitung.


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