Mutter sucht auf Facebook Urlaubsbetreuer für ihre Kinder: Polizei rückt an

Trotz seiner vielen Möglichkeiten: Auch in Facebook gibt es Grenzen. (Symbolbild)
Trotz seiner vielen Möglichkeiten: Auch in Facebook gibt es Grenzen. (Symbolbild)  © DPA

Stuttgart - Eine 35-Jährige aus Esslingen wollte zwei Wochen Urlaub machen. Das Problem: ihre Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren. Wo sucht man schnellstmöglich nach einer Betreuung? In Facebook! Die Polizei fand die Idee der Frau aber alles andere als gut.

Denn statt Urlaub bekam die Frau Besuch von der Polizei. Am Samstagabend hatte die wohl verzweifelte Frau in Facebook angefragt, wer ihre Kinder denn in der Zeit ihrer Abwesenheit übernehmen könne.

Eine Nutzerin meldete das der Polizei, die Kontakt zu der 35-Jährigen aufnahm.

"Die gestresste Frau konnte durch die Beamten im wahrsten Sinne des Wortes wachgerüttelt werden und löschte den Eintrag sofort", teilte die Polizei am Sonntag mit. "Sie wurde davon überzeugt, dass eine Überlassung ihrer Kinder an fremde Menschen keine gute Idee zu sein schien."

Bedenklich sei zudem, dass sich die Mutter offenbar nicht über die Reichweite im Klaren gewesen sei, die eine Veröffentlichung bei Facebook habe, sagte ein Sprecher.

Titelfoto: DPA


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