Bluttat von Stuttgart: Ist der Schwertmörder selbstmordgefährdet?!

Stuttgart - Nach der entsetzlichen Bluttat in Stuttgart-Fasanenhof ist der mutmaßliche Schwertmörder Issa M. jetzt in eine Klinik verlegt worden.

Der Tatort im Juli: Der Leichnam von Wilhelm L. liegt unter einer Plane.
Der Tatort im Juli: Der Leichnam von Wilhelm L. liegt unter einer Plane.  © SDMG

Wie die Bild-Zeitung berichtet, gelte der Mann, der im Juli seinen ehemaligen Mitbewohner Wilhelm L. (†36) mit einem Samuraischwert getötet haben soll, als selbstmordgefährdet!

Deshalb sei er aus Stuttgart-Stammheim in das Justizvollzugskrankenhaus auf dem Hohenasperg nahe Ludwigsburg verlegt worden. Dort könnten suizidgefährdete Gefangene laut Bild etwa psychiatrisch betreut werden.

"Bei akuter Suizidalität kommen zudem Zwangs- und Sicherungsmaßnahmen in Betracht", zitiert die Zeitung einen Sprecher des Justizministeriums.

So würden auf dem Hohenasperg etwa die Gefangenen regelmäßig kontrolliert, auch gebe es Videoüberwachung in den Zellen.

Die Bluttat hatte Ende Juli ganz Deutschland geschockt. Hinterher verbreiteten sich Videoaufnahmen der Tat im Netz.

Zunächst galt Issa M. als syrischer Flüchtling. Mittlerweile sprechen laut Staatsanwaltschaft die Ermittlungen dafür, "dass er Jordanier" ist. Auch soll er in Wahrheit 30 Jahre alt sein und nicht 28.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Eine Ermittlerin der Spurensicherung bei der Arbeit im Fasanenhof.
Eine Ermittlerin der Spurensicherung bei der Arbeit im Fasanenhof.  © SDMG

Titelfoto: SDMG

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