Kaum 2018, schon Feinstaub-Alarm: Autos bitte stehen lassen

Ein Auto fährt während des ersten Feinstaubalarms 2018 in Stuttgart unter einem Schild vorbei, das auf den Feinstaubalarm hinweist.
Ein Auto fährt während des ersten Feinstaubalarms 2018 in Stuttgart unter einem Schild vorbei, das auf den Feinstaubalarm hinweist.  © DPA

Stuttgart - Neues Jahr, altes Problem: In der Landeshauptstadt gilt wieder Feinstaubalarm. Seit gestern sind die Autofahrer aufgerufen, freiwillig auf Busse und Bahnen umzusteigen, um die Schadstoffbelastung der Luft zu reduzieren.

Damit hat es nur knapp über eine Woche im neuen Jahr gedauert, bis in Stuttgart wieder Feinstaubalarm ausrufen werden musste.

Die Autofahrer sind in der Landeshauptstadt zum Umsteigen auf Busse, Bahnen oder Fahrräder gebeten. Bereits seit Montagabend gilt ein Verbot der Befeuerung privater Komfortkamine, die allein der Bequemlichkeit dienen.

Damit versucht die Stadt zu verhindern, dass in den nächsten Tagen die EU-Grenzwerte für verschiedene Luftschadstoffe überschritten werden.

Beim gesundheitsschädlichen Feinstaub etwa liegt der Grenzwert bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Dieser darf der EU zufolge an maximal 35 Tagen überschritten werden - an der citynahen Kreuzung Am Neckartor waren es im vergangenen Jahr 45 Tage, also deutlich drüber. Im neuen Jahr gab es noch keine Überschreitung.

Feinstaubalarm wird in Stuttgart ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen.

Der Deutsche Wetterdienst sagt eine solche Wetterlage derzeit bis einschließlich Mittwoch voraus. Zuletzt hatte andauernder Regen noch für vergleichsweise niedrige Werte gesorgt.

Kaum ist das neue Jahr da, soll man wegen dem Feinstaub-Alarm auch schon sein Auto stehen lassen.
Kaum ist das neue Jahr da, soll man wegen dem Feinstaub-Alarm auch schon sein Auto stehen lassen.  © DPA

Titelfoto: DPA


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