Neue Zahlen decken auf: Weniger Diebstähle aber mehr Gewalt bei Flüchtlingen

Stuttgart - Erstmals seit fünf Jahren ist die Zahl der tatverdächtigen Flüchtlinge und Asylbewerber im Südwesten Deutschlands gesunken. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten

Die Zahl der schweren Straftaten von Flüchtlingen hat in Baden-Württemberg zugenommen.
Die Zahl der schweren Straftaten von Flüchtlingen hat in Baden-Württemberg zugenommen.  © DPA

Im vergangenen Jahr waren es 39.459, im Jahr zuvor noch 42.661, wie aus der polizeilichen Kriminalitätsstatistik von Baden-Württemberg hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Mehr Straftaten verübten die Migranten jedoch im öffentlichen Raum:

Bei fast 2300 solcher Taten war den Zahlen zufolge mindestens ein Tatverdächtiger Flüchtling oder Asylbewerber, das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Innenministerium wollte sich zunächst nicht äußern und verwies auf seine Pressekonferenz am Freitag. Die Stuttgarter Nachrichten hatte ebenfalls berichtet.

Laut der Zeitung sei die Zahl der Laden- und Taschendiebstähle zurückgegangen, allerdings hätten Körperverletzungen im öffentlichen Raum deutlich zugenommen. Gerade derartige Straftaten würden sich negativ auf das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung und damit auf die Stimmung gegenüber Flüchtlingen auswirken.

Titelfoto: DPA


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