Flüchtlingswellen sorgen für Material-Engpässe: Neues Konzept soll helfen

Stuttgart - Weil während der großen Flüchtlingswelle die Bestände an Feldbetten, Schlafsäcken und anderen Artikeln nicht einmal ansatzweise ausreichten, bessert die grün-schwarze Landesregierung nach.

Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Berlin. (Archivbild)
Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Berlin. (Archivbild)  © DPA

"Wir werden noch in diesem Jahr ein landesweites Konzept für eine abgestimmte und vereinfachte Logistik und Materialhaltung erarbeiten", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums den "Stuttgarter Nachrichten".

Derzeit seien die vier Regierungspräsidien beauftragt, die vorhandenen Lagerbestände zu erheben. Wie viel Material derzeit noch vorhanden sei, könne man deshalb nicht sagen.

Grundsätzlich sei der Großteil des vorhandenen Materials eingelagert worden, sagte die Sprecherin. In kleineren Mengen habe man aber gebrauchte Gegenstände und Restposten an Kommunen veräußert, dazu einiges an karitative Einrichtungen abgegeben.

Genaue Zielgrößen, für wie viele Menschen man Material vorhalten wolle, müssten erst noch beschlossen werden.

Titelfoto: DPA


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