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Mordprozess um Hussein K.: Urteil am Donnerstag erwartet

Freiburg: Beim Prozess in Freiburg um eine vergewaltigte und ermordete Studentin könnte das mögliche Urteil fallen

Nach mehr als einem halben Jahr scheint sich der Prozess um den Sexmord an einer Studentin in Freiburg dem Ende zu nähern. Das Urteil steht an.

Freiburg - Der Mord an einer Studentin in Freiburg und die Festnahme eines Asylbewerbers lösten überregional Debatten über die Flüchtlingspolitik aus. Die Justiz stieß auf manche Überraschung. Nun wird das Urteil erwartet.

Der Angeklagte im Landgericht Freiburg. (Archivbild)
Der Angeklagte im Landgericht Freiburg. (Archivbild)

Die drei Berufsrichter und zwei ehrenamtlichen Schöffen saßen an 24 Verhandlungstagen im großen Saal des Freiburger Landgerichts auf der Richterbank.

Mehr als ein halbes Jahr dauerte der Prozess, der überregional Beachtung fand. Bis ins kleinste Detail wurde der Fall aufgearbeitet. Nun berät die Jugendkammer, vor der Hussein K. angeklagt ist, hinter verschlossenen Türen das mögliche Urteil. Verkündet werden soll es am Donnerstag (22. März/9.30 Uhr).

"Es war ein hochemotionaler Prozess", sagt Sebastian Glathe, Pflichtverteidiger des Angeklagten. Sein Mandant, der junge Flüchtling Hussein K., nahm äußerlich weitgehend regungslos daran teil.

Das Gericht unterdessen nahm sich die Zeit und scheute kaum einen Aufwand, den Fall aufzuklären. Und stand im öffentlichen Fokus.

Die Anklage sieht es als erwiesen an, dass der junge Flüchtling im Oktober 2016 in Freiburg die Studentin Maria L. vom Fahrrad gestoßen, vergewaltigt und ermordet hat.

Die 19-Jährige war nachts alleine mit dem Fahrrad auf dem Weg von einer Studentenparty nach Hause, als sie Opfer des Verbrechens wurde. Sie ertrank, nach der Vergewaltigung, im Wasser des Flusses Dreisam. Hussein K. wurde rund sieben Wochen nach der Tat festgenommen. Spuren von ihm fanden sich am Tatort.

Der Prozess hat sich mehr als ein halbes Jahr hingezogen. (Archivbild)
Der Prozess hat sich mehr als ein halbes Jahr hingezogen. (Archivbild)

Das Verbrechen in Freiburg löste - noch vor dem Terroranschlag von Anis Amri auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 - eine Debatte über die Flüchtlingspolitik aus.

Unter diesem Eindruck stand auch der Prozess. Doch die Beteiligten schafften es, die Politik außen vor zu lassen. Sie konzentrierten sich auf den Fall und dessen juristische Aufarbeitung. "Es sitzt hier ein Straftäter auf der Anklagebank und nicht die Flüchtlingspolitik", sagte Oberstaatsanwalt Eckart Berger.

Im Zentrum der Beweisaufnahme stand, neben der Tat, das Alter des vor der Jugendkammer Angeklagten. Hussein K. war im November 2015 ohne Papiere als Flüchtling nach Freiburg gekommen.

Er gab an, 16 oder 17 Jahre alt sein und aus Afghanistan zu stammen. Überprüft wurden die Angaben nicht, wie Behördenvertreter vor Gericht einräumten. Hussein K. erhielt Unterstützung und lebte bei einer Pflegefamilie. Präzise Angaben zu seinem Alter machte er auch im Prozess nicht.

Juristisch ging es um die Frage, ob Jugend- oder das in der Regel mit höheren Strafen verbundene Erwachsenenstrafrecht gilt, erläuterte die Vorsitzende Richterin Kathrin Schenk.

Bereits 2013 wurde Hussein K. wegen einer Gewalttat gegenüber einer Frau in Griechenland zu zehn Jahren verurteilt. (Archivbild)
Bereits 2013 wurde Hussein K. wegen einer Gewalttat gegenüber einer Frau in Griechenland zu zehn Jahren verurteilt. (Archivbild)

Die Staatsanwaltschaft setzte auf mehrere Gutachten. Diese besagen, dass Hussein K. älter ist als 21.

Dies hätte, wenn das Gericht den Gutachtern folgt, automatisch Erwachsenenstrafrecht zur Folge - und bei einer Verurteilung wegen Mordes eine lebenslange Haftstrafe. Zudem kann Erwachsenen, im Gegensatz zu Jugendlichen, Sicherungsverwahrung drohen.

Die Tat selbst ist unstrittig, betonten die Vertreter von Anklage, Nebenklage und Verteidigung in ihren Plädoyers. Das Geständnis von Hussein K., das er am zweiten Prozesstag im September vergangenen Jahres nach langem Schweigen ablegte, stieß schnell auf Widerspruch.

Mit der Beweisaufnahme kamen eine Reihe von Widersprüchen sowie neue Details an Licht. So hatte Hussein K. erklärt, sein Vater sei in Afghanistan im Kampf gegen die Taliban als Märtyrer gestorben.

Später wählte die Richterin eine Telefonnummer auf dem Handy des Angeklagten - und erreichte den Vater, der nach eigenen Angaben im Iran lebt. Der Glaubwürdigkeit des Angeklagten setzte dies zu. Äußern sollte er sich auch auf Nachfragen im Prozess dazu nicht.

Wegen einer Gewalttat an einer jungen Frau im Jahr 2013 auf der Ferieninsel Korfu war Hussein K. in Griechenland zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, im Oktober 2015 aber vorzeitig gegen Auflagen entlassen worden. Er tauchte unter und kam nach Deutschland.

Im Oktober 2016 ereignete sich der Mord an Maria L., der Hussein K. schließlich zurück ins Gefängnis brachte. Dort wartet er nun auf das Urteil des Freiburger Landgerichts.

Fotos: DPA

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