Jüdische Gemeinde feiert vor dem Neuen Schloss Chanukka-Fest

Nathan Goldman, Kantor der jüdischen Gemeinde Württemberg, singt, während er am 14.12.2017 die Chanukka-Lichter vor dem Neuen Schloss in Stuttgart entzündet.
Nathan Goldman, Kantor der jüdischen Gemeinde Württemberg, singt, während er am 14.12.2017 die Chanukka-Lichter vor dem Neuen Schloss in Stuttgart entzündet.  © DPA

Stuttgart - Die jüdische Gemeinde hat vor dem neuen Schloss in Stuttgart das jüdische Lichterfest Chanukka gefeiert.

Begleitet unter anderem von Staatssekretär Volker Schebesta (CDU) wurden am Donnerstagabend drei Lichter des Chanukka-Leuchters entzündet.

"Das Licht von Chanukka ist ein Symbol, das weit hinausweist über das Judentum", sagte die Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, Barbara Traub, zuvor.

Es sei ein Symbol für die Werte von Liebe, Toleranz, Mitgefühl und Frieden. Die Gemeinde rechnete am Donnerstag mit rund 250 Teilnehmern.

Die bundesweiten Chanukka-Feiern werden von Anti-Israel-Demonstrationen überschattet. Nach der US-Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels gingen bei Kundgebungen in Berlin mehrere israelische Fahnen in Flammen auf.

In Stuttgart wird seit 2005 einer der acht Tage öffentlich gefeiert. Anfangs wurde der Chanukka-Leuchter über Nacht wieder abgebaut. Seit mittlerweile neun Jahren bleibt er die komplette Zeit über stehen. Passiert ist in all den Jahren nach Angaben der Gemeinschaft nie etwas Schlechtes.

Die Chanukka-Lichter leuchten am 14.12.2017 vor dem Neuen Schloss in Stuttgart.
Die Chanukka-Lichter leuchten am 14.12.2017 vor dem Neuen Schloss in Stuttgart.  © DPA

Titelfoto: DPA


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