Mega-Crash auf der A8: Mehrere Verletzte, eine Tote

Das Wrack des Autos, in dem die 29-Jährige Fahrerin verstarb.
Das Wrack des Autos, in dem die 29-Jährige Fahrerin verstarb.  © SDMG / Krytzner

Kirchheim unter Teck - In der Nacht auf Sonntag fuhr ein 29 Jahre alter Fahrer eines Ford Focus auf der Autobahn 8 Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Aichelberg und Kirchheim/Teck-Ost verlor der Mann unerklärlicherweise die Kontrolle über sein Auto.

Der Ford krachte zunächst gegen die Leitplanken und schleuderte schließlich quer über die Fahrbahn gegen die Mittelleitplanke. In Folge des heftigen Aufpralls überschlug sich der Ford und blieb auf dem Dach liegen.

Der schwer verletzte 29-Jährige schaffte es, sich schnell aus dem Wrack zu befreien. Dies misslang seiner gleichaltrigen Beifahrerin, die in dem völlig zerstörten Ford blieb.

Infolgedessen raste daraufhin ein Kia auf das Unfallgeschehen zu und konnte nicht mehr schnell genug reagieren. Mit voller Wucht prallte er auf den Ford auf, während sich die Beifahrerin noch im Auto befand und schleuderte diesen davon. Nur Augenblicke später krachte darüber hinaus noch ein Mercedes in den ramponierten Ford hinein.

Die 29-Jährige erlag ihren tödlichen Verletzungen. Der 69 Jahre alte Kia-Fahrer und seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt. Der 54-jährige Mercedes-Fahrer und seine 51 Jahre alte Mitfahrerin erlitten leichte Verletzungen.

Das Trümmerfeld des Unfalls zog sich auf einer Länge von ca. 200 Meter hin. Während der Unfallaufnahme wurde die Richtungsfahrbahn Stuttgart komplett bis 6 Uhr gesperrt.

Der 29 Jahre alte Fahrer des Ford Focus überlebte mit schweren Verletzungen. Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst noch ungeklärt. Die Ermittlungen laufen an.

Bis in den frühen Sonntagmorgen waren die Einsatzkräfte dabei, die Fahrbahn zu räumen.
Bis in den frühen Sonntagmorgen waren die Einsatzkräfte dabei, die Fahrbahn zu räumen.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart
Zwei weitere Autos sind in das Autowrack des Unfallverursachers gerast.
Zwei weitere Autos sind in das Autowrack des Unfallverursachers gerast.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Titelfoto: SDMG / Krytzner


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