Ärger um mehr Geld: Lehrer gehen in den Warnstreik

Stuttgart - Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder hat die Lehrer-Gewerkschaft GEW für die kommende Woche Warnstreiks in badischen Schulen angekündigt.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn. (Symbolbild)
Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn. (Symbolbild)  © DPA

Man werde in den nächsten beiden Wochen die Aktionen ausweiten und tarifbeschäftigte, angestellte Mitglieder an den Schulen, Hochschulen und Unis zu Streiks aufrufen, sagte ein Sprecher am Sonntag.

Den Auftakt machen seinen Angaben zufolge am Dienstag (19.2.) Beschäftigte in Karlsruhe, Baden-Baden und Rastatt sowie den Landkreisen drumherum. Am Donnerstag (21.2.) folgen dann die Beschäftigten in ganz Südbaden. Weitere Warnstreiks seien anschließend für Württemberg und Nordbaden geplant.

Mit den Protesten wollen die Beschäftigten Druck auf die Verhandlungen im öffentlichen Dienst ausüben. Die Gewerkschaften fordern für sie sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat, sowie zusätzlich 300 Euro für die Pflegebeschäftigten. Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück.

Die Verhandlungen mit den Ländern sollen am 28. Februar und 1. März weitergehen. Bei der Tarifrunde 2019 für den öffentlichen Dienst der Länder geht es laut GEW um allgemeine Lohnerhöhungen für rund eine Million Tarifbeschäftigte bundesweit.

Die Warnstreiks beginnen am Dienstag in Karlsruhe, Baden-Baden und Rastatt. (Symbolbild)
Die Warnstreiks beginnen am Dienstag in Karlsruhe, Baden-Baden und Rastatt. (Symbolbild)  © DPA

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