Bandenkrieg: Straßengangs lieferten sich Kampf auf offener Straße

Anhänger der Rockergruppe Red Legions lieferten sich mit einer anderen Bande einen blutigen Schlagabtausch, nachdem einer der Ihren attackiert wurde.
Anhänger der Rockergruppe Red Legions lieferten sich mit einer anderen Bande einen blutigen Schlagabtausch, nachdem einer der Ihren attackiert wurde.  © DPA

Stuttgart - Mit einem Messer, einem Baseballschläger und einem Schlagstock soll ein Anhänger der Gruppierung "Osmanen Germania BC" seinen Rivalen bei der "Red Legion" attackiert haben.

Tagsdrauf mündete dieser Angriff in einen Racheakt, der zu einer blutigen Auseinandersetzung beider Banden geführt hatte.

Jetzt steht der inzwischen 25-jährige wegen versuchtem Totschlag vor Gericht, nachdem die Tat sich letztes Jahr ereignete. Zudem werden bis heute die gewaltsamen Zusammenstöße der türkischen und kurdischen Straßengangs zwischen Stuttgart und Ludwigsburg aufgearbeitet.

Bei früheren Verfahren sind zu diesen Vorfällen schon mehrere mehrjährige Haftstrafen gegen Vertreter beider Banden verhängt worden.

Der "Osmanen Germania Boxclub" gilt als von türkischen Migranten dominiert. Die Gegenseite ist den inzwischen multinationalen Stuttgarter Kurden zuzurechnen, die aus der seit 2013 verbotenen rockerähnlichen Straßengang "Red Legion" hervorgegangen sind.

Titelfoto: DPA


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