Allerorts Proteste gegen Stellenabbau bei General Electric

John Flannery, Vorstandsvorsitzender des US-Industriekonzerns General Electric. Der Konzern möchte rund 1600 Stellen im Südwesten streichen. (Symbolbild)
John Flannery, Vorstandsvorsitzender des US-Industriekonzerns General Electric. Der Konzern möchte rund 1600 Stellen im Südwesten streichen. (Symbolbild)

Stuttgart/Frankfurt - Beschäftigte des US-Industriekonzerns General Electric protestieren an diesem Freitag in Frankfurt gegen den geplanten Stellenabbau in der Kraftwerksparte.

Auch Beschäftigte aus Stuttgart, Freiburg und Mannheim werden anreisen. Aufgerufen zu dem Demonstrationszug zur deutschen Firmenzentrale hat die IG Metall.

Dort tagt nach Angaben der Gewerkschaft am selben Tag der GE-Aufsichtsrat. General Electric hatte vor einer Woche angekündigt, weltweit rund 12.000 Stellen in der Kraftwerksparte abzubauen.

Davon entfallen auf Deutschland 1600 Streichungen. Die Fertigungen von "GE Power Conversion" in Berlin und von "GE Grid Solutions" in Mönchengladbach sollen dabei ganz geschlossen werden.

Der Siemens-Konkurrent hatte vor allem Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als Gründe für den Stellenabbau genannt.


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