Nach Feuer an Deutschlands bekanntester Messstation: Neue Anlage am Neckartor

Stuttgart - Die durch einen Schwelbrand zerstörte bundesweit vielleicht bekannteste Messstation für Luftschadstoffe am Stuttgarter Neckartor ist durch eine neue Anlage ersetzt worden.

Am Mittwoch schwebte Ersatz für die kaputte Anlage ein.
Am Mittwoch schwebte Ersatz für die kaputte Anlage ein.  © Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Sie wurde am Mittwoch aufgestellt, wie die Landesanstalt für Umwelt mitteilte. Damit sei gewährleistet, dass die Daten weiterhin vergleichbar seien und die Messreihen nach der Unterbrechung fortgeführt werden könnten.

Die Messungen sollen am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Der Ersatz der Station kostete rund 250.000 Euro.

Unbekannte hatten am 6. April ein Feuer direkt an dem Gehäuse der Messstation gelegt. Der Staatsschutz ermittelt. Es gebe aber noch keine Hinweise auf die Täter, sagte ein Polizeisprecher. Es wird ein politischer Hintergrund vermutet. Die Messeinrichtungen wurden erst 2017 erneuert.

Seit Jahren werden vor allem an dieser Station überhöhte Stickstoff- und Feinstaubwerte gemessen, die ursächlich sind für die seit Jahresstart geltenden Fahrverbote für ältere Diesel.

Anfang April hatte es an der Messstation gebrannt.
Anfang April hatte es an der Messstation gebrannt.

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