Zum Anbeißen! Smarte Studenten helfen im Kampf gegen Plastikmüll

Langenbernsdorf/Stuttgart - Plastiktrinkhalme sollen zukünftig der Vergangenheit angehören.

Die Öko-Halme sind essbar und bestehen aus Apfeltrester.
Die Öko-Halme sind essbar und bestehen aus Apfeltrester.  © DPA

Die essbare Alternative gibt es jetzt schon: Ein Start-up mit Sitz in Sachsen und Baden-Württemberg hat einen Öko-Trinkhalm aus Apfeltrester entwickelt. Das Abfallprodukt entsteht bei der Herstellung von Apfelsaft.

"Allein in Deutschland kommen davon pro Jahr etwa 60.000 Tonnen zusammen. Das ist ein enormes ungenutztes Potenzial", sagte der Sachse Konstantin Neumann der dpa. Er hat gemeinsam mit zwei Freunden an der Stuttgarter Universität Hohenheim den nach eigenen Angaben weltweit ersten essbaren Trinkhalm entwickelt. Dafür wurden die Gründer zu Monatsbeginn von der Initiative Land der Ideen prämiert.

Genaue Zahlen zum Trinkhalm-Verbrauch gibt es zwar nicht. Laut Schätzungen der in Brüssel ansässigen Umweltschutzorganisation Seas at Risk nutzt aber jeder der etwa 512 Millionen EU-Bürger jährlich 71 Strohhalme. Die EU will solche Wegwerfware sowie Verpackungen aus Plastik zum Teil verbieten.

Der Rohstoff für die Trinkhalme entsteht bei der Produktion von Apfelsaft - und blieb bislang als Abfallprodukt ungenutzt zurück.
Der Rohstoff für die Trinkhalme entsteht bei der Produktion von Apfelsaft - und blieb bislang als Abfallprodukt ungenutzt zurück.  © DPA

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