Nach tödlicher Messer-Attacke in Arztpraxis: AfD-Mann teilt gegen Asyl-Politik aus

Offenburg/Stuttgart - Nach der tödlichen Messerattacke in einer Arztpraxis in Offenburg (Baden-Württemberg) hat sich die AfD zu Wort gemeldet.

Gibt sowohl der Offenburger Oberbürgermeisterin als auch der Landes- und der Bundesregierung eine Mitschuld am Tod des Mediziners: Stefan Räpple.
Gibt sowohl der Offenburger Oberbürgermeisterin als auch der Landes- und der Bundesregierung eine Mitschuld am Tod des Mediziners: Stefan Räpple.  © DPA

In einer Mitteilung, die der Landtagsabgeordnete Stefan Räpple auf Facebook postete, wird scharfe Kritik an der deutschen Asyl-Politik geübt. "Die Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, die grün-schwarze Landesregierung sowie auch die Koalitionsregierung von CDU und SPD im Bundestag tragen durch ihre verfehlte Migrationspolitik die direkte Mitschuld am Tod des Arztes", wird Räpple darin zitiert.

Der AfD-Politiker mahnt an, dass "nach einer derart schwerwiegenden Attacke durch einen 'Zuwanderer' nicht wieder einfach zur Tagesordnung übergegangen werden" dürfe. Die Politik der offenen Grenzen helfe nicht den Menschen in Afrika, sondern trage dazu bei, dass "wir langfristig afrikanische Verhältnisse in Offenburg und letztlich ganz Baden-Württemberg bekommen".

Wie berichtet, war am Donnerstagmorgen in Offenburg ein Mediziner in seiner Praxis erstochen worden, eine Arzthelferin trug leichtere Verletzungen davon.

Die Polizei nahm einen tatverdächtigen Asylbewerber (26) aus Somalia fest, der 2015 nach Deutschland gekommen war. Die Hintergründe der Attacke sind laut Polizei noch unklar. Der Tatverdächtige soll derweil am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Das sei für den Vormittag geplant, sagte ein Polizeisprecher.

UPDATE: 15.59 Uhr

Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt in Offenburg (Baden-Württemberg) hat eine Richterin Haftbefehl wegen Mordes gegen den Verdächtigen erlassen. Der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt.


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