"Die Polizei näher an die Bürger bringen": Landtag stimmt über Polizeireform ab

Stuttgart - Die Abgeordneten des Landtags entscheiden am Mittwoch (ab 9 Uhr) über die geplanten Korrekturen an der Polizeireform in Baden-Württemberg.

Wird Ende 2019 im Zuge der Reform wegfallen: Das Polizeipräsidium in Tuttlingen.
Wird Ende 2019 im Zuge der Reform wegfallen: Das Polizeipräsidium in Tuttlingen.  © DPA

Die Änderungen sehen vor, dass die Zahl der Polizeipräsidien zum 1. Januar 2020 von derzeit 12 auf 13 steigen soll.

Während in Ravensburg und Pforzheim zwei neue Präsidien entstehen, fällt das Präsidium in Tuttlingen zum Ende 2019 weg.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) hält die Korrekturen für notwendig, um die Polizei näher an die Bürger zu bringen.

Vertreter der Opposition hatten kritisiert, dass man dem Rat von Fachleuten nicht gefolgt sei, die sich klar für 14 Präsidien ausgesprochen hätten.

Bereits im Juli vergangenen Jahres war bekanntgeworden, dass die geplanten Korrekturen mindestens 120 Millionen Euro kosten sollen.

Ursprünglich war von Investitionen in Höhe von 72 Millionen Euro die Rede.

Die Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags stimmen am Mittwoch in Stuttgart über die geplanten Korrekturen an der Polizeireform ab. (Archivbild)
Die Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags stimmen am Mittwoch in Stuttgart über die geplanten Korrekturen an der Polizeireform ab. (Archivbild)  © DPA

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