Freitags-Klimaproteste von Schülern: Der Ministerpräsident findet's gut

Biberach - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält die wöchentlichen Klimaschutzproteste von Schülern für eine gute Sache.

Unter dem Motto "Fridays for Future" gehen Schüler regelmäßig an Freitagen auf die Straßen und demonstrieren für mehr Klimaschutz, wie hier in Stuttgart.
Unter dem Motto "Fridays for Future" gehen Schüler regelmäßig an Freitagen auf die Straßen und demonstrieren für mehr Klimaschutz, wie hier in Stuttgart.  © DPA

"Es macht Mut, was die jungen Leute machen", sagte Kretschmann beim politischen Aschermittwoch in Biberach.

Die Schüler wollten nichts anderes, als dass der Planet für sie bewohnbar bleibe. Jeder sehe die Vorboten des Klimawandels.

Kretschmann verwies auf die jüngsten katastrophalen Waldbrände in Kalifornien oder die heißen Temperaturen im vergangenen Sommer in Teilen Europas.

In Deutschland und gleichfalls im Südwesten versammeln sich derzeit unter dem Motto "Fridays for Future" jeden Freitag in zahlreichen Städten Schüler während der Unterrichtszeit und Studenten, um gegen ausbleibende Maßnahmen gegen den Klimawandel zu protestieren.

Die Demonstrationen sind nicht unumstritten, da sie während der Schulzeit stattfinden. Kretschmann sagte, beim Kampf gegen den Klimawandel dürfe keine Zeit verloren gehen.

Er forderte einen raschen Ausstieg aus der Kohle.

Winfried Kretschmann äußerte sich am politischen Aschermittwoch in Biberach zu den Schülerprotesten.
Winfried Kretschmann äußerte sich am politischen Aschermittwoch in Biberach zu den Schülerprotesten.  © DPA

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