Nach Schnee kommen Regen und Sturm: Es bleibt ungemütlich im Ländle

Erst Schnee, jetzt Regen. Auf alle Fälle bleibt es nass im Ländle. (Symbolbild)
Erst Schnee, jetzt Regen. Auf alle Fälle bleibt es nass im Ländle. (Symbolbild)  © DPA

Stuttgart - Nach dem heftigen Schneefall am Wochenende hat sich die Lage im Südwesten wieder entspannt. Dafür kommen nun Sturmböen und Regen.

Hinter einer Warmfront floss nämlich milde Luft ein, daher ist nun alles aufgetaut. In Hochlagen von Schwarzwald und Alb werden schwere Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von 80 bis 100 Stundenkilometern erwartet.

Am Nachmittag dürften diese heftigen Sturmböen auch das Flachland erreichen. Laut Wetterdienst sollen sie mit einem Tempo von bis zu 70 Stundenkilometer hindurch fegen.

Bis in die Nacht zum Dienstag muss im Südwesten mit feuchten Straßen gerechnet werden, dank des Schnees am Wochenende, welcher nun rasent schnell geschmolzen ist.

Oberhalb von 800 Metern müssen Autofahrer in der Nacht zum Dienstag mit Glätte durch überfrierende Nässe und Schnee rechnen.

Am Sonntag hatte es wegen des vielen Schnees in Teilen Baden-Württembergs zahlreiche Verkehrsunfälle gegeben. Allein im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim nahm die Polizei fast 50 Unfälle auf. Es habe sechs Leichtverletzte und einen Schwerverletzten gegeben, teilten die Beamten am Montag mit.

Ein Mann, der betrunken auf einer Straße im Schwarzwald lag, wurde bei einem Unfall am Samstag schwer verletzt. Der Fahrer eines Lieferdienstes hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können.

Zwei Spaziergängerinen schauen am 10.12.2017 in die verschneite Landschaft in Stuttgart.
Zwei Spaziergängerinen schauen am 10.12.2017 in die verschneite Landschaft in Stuttgart.  © DPA
Ein Radfahrer fährt am 10.12.2017 durch die verschneite Landschaft in Stuttgart.
Ein Radfahrer fährt am 10.12.2017 durch die verschneite Landschaft in Stuttgart.  © DPA

Titelfoto: DPA


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