Schnee und Glätte sorgen für Unfälle im Südwesten

Die Feuerwehr befreite den 33-Jährigen im Kreis Biberach aus seinem Geländewagen.
Die Feuerwehr befreite den 33-Jährigen im Kreis Biberach aus seinem Geländewagen.  © SDMG

Stuttgart/Heilbronn - Bei Schnee und Glätte hat es in der Nacht zum Freitag erneut zahlreiche Unfälle in Baden-Württemberg gegeben.

Allein im Norden - dem Zuständigkeitsbereich der Heilbronner Polizei - ereigneten sich seit dem Vorabend rund 20 Unfälle auf rutschigen Straßen, wie ein Sprecher am Freitagmorgen sagte. Verletzte habe es zwar nur wenige gegeben, dafür gehe der Schaden insgesamt in die Hunderttausende.

Am häufigsten habe es im Main-Tauber-Kreis gekracht, sagte der Beamte. Nahe der Gemeinde Ahorn rutschte etwa ein Kühllaster von der Straße und blieb an der Böschung stecken. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Zwei Autos waren am Donnerstagabend in Brackenheim bei Heilbronn frontal zusammengestoßen, die Fahrer zogen sich Blessuren zu.

Weitere Schäden entstanden auch bei mehreren Unfällen in den Kreisen Reutlingen und Tübingen. Nahe Starzach geriet in der Nacht ein Autofahrer in den Gegenverkehr. Durch die Kollision mit einem zweiten Wagen wurde der Mann leicht verletzt. Im Kreis Biberach kam der Fahrer (33) eines Geländewagens bei Glatteis von der Straße ab und verletzte sich schwer.

Nach Angaben der Polizei knickten vielerorts im Land Bäume unter Schneelast zusammen, Lastwagen kamen wegen Glätte nicht vom Fleck. Im Schwarzwald wurden zahlreiche Land- und Kreisstraßen gesperrt, ebenso auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu. Für Lastwagen galt Schneekettenpflicht.

Auch am Wochenende soll es winterlich bleiben, meist aber trocken. Die Temperaturen liegen laut Deutschem Wetterdienst im niedrigen Plusbereich, im Bergland pendeln sie tagsüber um den Gefrierpunkt.

Titelfoto: SDMG


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