Raketen auf Passanten und Polizisten gefeuert: So lief Silvester in Stuttgart

Stuttgart - Rund um den Schlossplatz war das Böllern zwar in der Silvesternacht verboten, dennoch kam es in der Innenstadt zu gefährlichen Vorfällen.

Polizisten kontrollieren Passanten am Schlossplatz.
Polizisten kontrollieren Passanten am Schlossplatz.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Die Polizei zieht am frühen Neujahrsmorgen ein erstes Fazit der vergangenen Nacht. Demnach waren mehrere Hundert Beamte und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks in der Innenstadt, insbesondere rund um den Schlossplatz, der Königstraße und dem Hauptbahnhof im Einsatz.

Am Schlossplatz hatten sich bis in die späten Abendstunden mehrere Tausend friedlich Feiernde eingefunden. An den Zugangsstellen rund um den Schlossplatz kontrollierten Polizisten.

Personen, die Feuerwerksköper dabei hatten, mussten diese vor dem Zugang in den abgesperrten Bereich in bereitgestellten und mit Wasser gefüllten Containern entsorgen oder wurden wieder zurückgeschickt.

"Insgesamt kam es bislang zu keinen schwerwiegenden Vorkommnissen", schreiben die Beamten. Aber gefährliche Situationen blieben offensichtlich nicht aus:

"Dennoch wurden auch Passanten und Einsatzkräfte insbesondere im Bereich der Königstraße immer wieder gezielt mit Silvesterraketen beschossen."

Bis jetzt wurden gegen 23 Personen Anzeigen, zumeist wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, gefertigt. Zwei Männer mussten wegen starker Alkoholisierung in Schutzgewahrsam genommen werden. Zudem sprachen die Beamten 58 Platzverweise aus.

Während der Silvesterfeier wurde der Schlossplatz zur böllerfreien Zone erklärt.
Während der Silvesterfeier wurde der Schlossplatz zur böllerfreien Zone erklärt.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

Titelfoto: Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

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